Fulufjället Nationalpark Wanderung: Nipfjället & Njupeskär 2025 – Ultimativer Guide für Camper und Wanderer
Stellen Sie sich vor: Sie parken Ihr Wohnmobil am Rande des Fulufjället Nationalparks. Morgennebel hängt über dem Fjällplateau. Plötzlich rascheln Rentiere durch das Moor. Willkommen bei der Fulufjället Nationalpark Wanderung! Dieser Guide deckt alles ab – von der Anreise mit dem Camper bis zu detaillierten Routenbeschreibungen, Packtipps und Insider-Spartipps. Der Park in Dalarna, Mittelschweden, fasziniert mit Schwedens höchstem Wasserfall Njupeskär und unberührter Fjällwildnis. Ideal für 4×4-Overlander wie uns auf nordlandcamper.de.
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Warum Fulufjället? Die Magie des Nationalparks
Fulufjället thront als ältestes Nationalpark Schwedens seit 1784 an der Spitze. 12.700 Hektar umfassen Fjällplateau, Urwälder und Moore. Deshalb zieht es jährlich Tausende Wanderer an. Der Name „Fulufjället“ bedeutet „schneebedecktes Bergplateau“. Im Sommer blüht es lila von Moorlilien. Im Winter lockt Pulverschnee. Für Camper mit Zelt perfekt: Das Jedermannsrecht erlaubt freies Campen – solange Sie niemanden stören. Wir erlebten Rentiere nur 20 Meter entfernt. Ein Highlight für Instagram-Reels! Der Park grenzt an Norwegen. Von dort starten viele Routen. Darüber hinaus bietet das Naturum ein modernes Besucherzentrum mit Café und Ausstellungen. Familienfreundlich, behindertengerecht und mit Toiletten. Kein Wunder, dass Fulufjället zu Schwedens Top-10-Nationalparks zählt.
Der Park schützt seltene Flora wie die 500 Jahre alte Njupskobrä-Fichte. Diese Tanne überstand Feuer und Stürme. Sie symbolisiert Resilienz der Natur. Rentiere der samischen Herde grasen frei. Spotten Sie Glück! Vögel wie der Auerhahn nisten hier. Zuerst besuchten wir 2015 den Park. Damals staunten wir über die Weite. Heute, 2025, bleibt Fulufjället authentisch. Keine Massentourismusfallen. Stattdessen pure Skandinavien-Romantik.
Anreise mit Wohnmobil: Route und Stellplätze
Von Deutschland aus gondeln Sie 1.500 Kilometer nordwärts. Starten Sie über die Vogelfluglinie: Puttgarden–Rødby (Fähre 100 € einfach), dann E20 nach Göteborg. Weiter E4 bis Söderhamn, dann RV70 ostwärts. Achtung: Schmale Straßen ab Särna. Unser Iveco Daily 4×4 meisterte Gravel-Abschnitte mühelos.
Gesamtkosten: 400 € Fähre + 300 € Diesel für 2.000 km hin/zurück.
Am Ziel: Großer Parkplatz am Naturum (kostenlos, 24/7). Daneben Stellplätze für Wohnmobile via bobilplassen.no. Suchen Sie „Fulufjället“ – viele bieten Strom (20 SEK/Nacht) und Trockentoiletten. Deshalb eignen sie sich für längere Aufenthalte. Alternativ: Wildcamping am See Göljån. Jedermannsrecht erlaubt 1–2 Nächte. Entsorgen Sie Müll im Naturum.
Die Wanderung Schritt für Schritt: Vom Naturum zum Njupeskär
Starten Sie frühmorgens. Parken am Naturum (8 Uhr öffnet). Kaufen Sie Karten (20 SEK). Gehen Sie links am Gebäude vorbei. Der Bohlenweg schützt die weitläufigen Moore. Erste Highlights nach 500 Metern: Urwald mit moosbedeckten Stämmen. Ameisenhügel türmen sich meterhoch. Kinder lieben das! Die Luft duftet erdig. Vögel zwitschern. Nach 20 Minuten plätschert ein Bächlein. Perfekter Fotostopp. Wir machten Long-Exposures mit Stativ.
Der Pfad steigt sanft an. Bretter verhindern Matsch. Plötzlich rauscht es: Njupeskär! Schwedens höchster Wasserfall mit 93 Metern Fallhöhe. Nebel benetzt Ihr Gesicht. Donner hallt im Tal. Achtung: Steine glitschig! Halten Sie Abstand zur Kante. Oben eine Plattform für Selfies. Unten der Sprühregen-Bereich (5 Min absteigen). Langzeitbelichtung (1 Sek, ISO 100) fängt Seidenrausch ein. Profis: ND-Filter mitnehmen. Danach Treppen hoch (80 Stufen). Oben Fjällplateau. Wind peitscht, Birken biegen sich.
Wir pausierten für Brotzeit. Blick über das Plateau: Endlose Moore, ferne Fjorde. Rentiere! Eine Herde von 30 Tieren graste 100 Meter entfernt. Samische Züchter pflegen sie traditionell. Nicht füttern! Nehmen Sie ein Fernglas mit. Der Gipfel (1.204 m) lockt. 30 Min extra Aufstieg. Panorama bis Norwegen. Deshalb unser Highlight.
Rückweg: Schutzhütte und Waldschleife
Zuerst absteigen zur Schutzhütte „Nipfjällsstugan“. Windgeschützt, Feuerstelle. Ideal für Fika (Kaffee + Zimtschnecke). Daneben Toiletten. Dann Schleife durch den Birkenwald. Moosboden dämpft die Schritte. Pilze leuchten rot. Blaubeeren reifen im August – naschen erlaubt. Der Pfad windet 2 km zurück zum Naturum. Gesamt: 6 km, 3,5 Stunden, 200 Höhenmeter. Mittel-schwer: Steil, aber familientauglich ab ca. 10 Jahren.
Alternative: Langer Rundweg (10 km). Über Västerfjället zum Helvetesfallet („Höllenfall“). Dauer 6 Stunden. Weniger besucht, mehr Wildnis. Markierung: Orange Punkte. Für Profis: Overnight im Zelt auf dem Plateau. Genehmigung im Naturum holen.
Packliste für die Fulufjället Wanderung
Essentiell für Camper-Wanderer. Wanderschuhe mit Grip – Steinplatten sind rutscheig. Regenschutz (Poncho) – Wetter wechselt stündlich. Rucksack 25l: Wasser (2l), Snacks (Knäckebrot, Thermos). Kamera + Stativ für Njupeskär-Fotos. Fernglas für Rentiere. Erste-Hilfe: Blasenpflaster, Insektenspray (Mücken im Juli). Darüber hinaus Powerbank für Handy-GPS. Apps: Komoot oder Naturum-App (Karten offline). Für Kinder: Beerenpflücker, Fernglas.
Saison-Tipps: Sommer: Sonnenhut, Sonnencreme (UV stark auf dem Fjäll). Herbst: Warme Jacke, Stirnlampe für Sonnenuntergang. Winter: Schneeschuhe, Lawinensonde (Risiko gering). Deshalb Juni–September empfohlen. Trockene Pfade, volle Natur.
Insider-Tipps: Fotografie, Wildlife und Camper-Hacks
Fotografie-Magie. Njupeskär bei Dämmerung: Goldstunden-Licht. Stativ aufstellen, 30 Sek Belichtung. Rentiere: 200mm Tele, Tarnung. Blaubeerfelder: Makro für Moose. Pro-Tipp: RAW-Format für Postproduktion in Lightroom. Unsere besten Shots aus 2015 hier.
Wildlife-Beobachtung: Rentiere morgens/abends aktiv. Lauschen Sie auf Auerhahn-Balz (April). Füchse jagen in der Dämmerung. Nicht stören! Mindestabstand 50m. Samische Kultur respektieren. Zufall: Wir sahen einen Elch 2019 – selten!
Camper-Hacks: Wasser filtern mit Katadyn Vario (Aus unserem Guide). Strom: Solarpanel auf Dach. Grillen am Göljån-See (Feuerverbot prüfen).
Häufige Fragen (FAQ)
Wie schwer ist die Wanderung? Mittel. Steil, aber kurz. Gut markiert.
Brauche ich eine Genehmigung? Nein für Tagestouren. Zelt: Im Naturum fragen.
Hundefreundlich? Ja, anleinen. Rentiere schützen.
Beste Jahreszeit? Juli–August: Beeren, Rentiere.
Kosten? Parken frei. Café 5 € Fika. Camping 20 €/Nacht.
Fazit: Ihr nächstes Abenteuer wartet
Die Fulufjället Nationalpark Wanderung vereint Wasserfallrausch, Rentier-Magie und Fjällfreiheit. Perfekt für Camper auf dem Weg durch Schweden. Starten Sie am Naturum, genießen Sie Njupeskär und teilen Sie Fotos mit #FulufjälletNordland. Haben Sie Tipps oder Fragen? Kommentieren Sie unten! Tauschen Sie Erfahrungen aus. Abonniere den Newsletter für mehr Routen. Happy Hiking!

Im Fulufjället hat es uns auch sehr gut gefallen. Dein Foto vom Wasserfall ist echt gelungen. Mach weiter so mit Deiner sehr informativen Website!
Kurz vor dem Nationalparkcenter gibt es übrigens auch noch einen kleinen Stellplatz für Camper direkt an einem Bachlauf. Kennst Du den?
Der Nationalpark ist wirklich toll. Der Besuch vom Wasserfall sicherlich ein muss!
VG