
Schweden ist für uns eines der schönsten Reiseziele in Europa. Endlose Wälder, unzählige Seen, kleine rote Holzhäuser und jede Menge...
Schweden eignet sich für uns perfekt für einen Roadtrip mit dem Camper. Die Straßen sind entspannt zu fahren, zwischen den größeren Zielen gibt es unzählige Seen, Wälder und kleine Orte – und meistens entdecken wir unterwegs mehr als bei der eigentlichen Reiseplanung.
Genau deshalb planen wir unsere Routen durch Schweden nicht komplett durch.
Wir legen vorher fest, welche Regionen wir ungefähr sehen möchten und wie viel Zeit wir dafür haben. Camping- und Übernachtungsplätze sowie kleinere Zwischenstopps entscheiden wir dagegen meistens spontan.
Auf dieser Seite findest Du unsere Routen und Roadtrips durch Schweden, Ideen für unterschiedliche Reisedauern und Orte, die sich unterwegs gut miteinander verbinden lassen.
Schweden ist deutlich größer, als es bei der Reiseplanung zunächst wirkt. Welche Route sinnvoll ist, hängt deshalb vor allem davon ab, wie viel Zeit Du hast und welche Seite des Landes Du kennenlernen möchtest.
Südschweden: Gut für kürzere Reisen und die erste Schwedenrunde. Küsten, Seen, Wälder und kleine Orte lassen sich miteinander verbinden, ohne jeden Tag lange Strecken fahren zu müssen.
Mittelschweden: Hier erwarten Dich große Seen, Wälder, Nationalparks und klassische schwedische Landschaften. Eine gute Region, wenn Du Natur und Roadtrip miteinander verbinden möchtest.
Nordschweden: Je weiter Du nach Norden fährst, desto größer werden die Entfernungen – und desto einsamer wird die Landschaft. Für Nordschweden solltest Du entsprechend mehr Reisezeit einplanen.
Lappland: Weite Landschaften, lange Straßen und im Sommer die Mitternachtssonne. Eine Reise bis weit in den Norden lohnt sich für uns besonders, wenn nicht schon die An- und Abreise den größten Teil des Urlaubs verschlingt.
Vildmarksvägen: Eine der spannendsten Straßenrouten Schwedens und perfekt, wenn Du Roadtrip und Outdoor-Erlebnisse miteinander verbinden möchtest.
Reisedauer: Weniger ist meistens mehr. Wir würden lieber zwei Regionen intensiv bereisen, als in zwei Wochen einmal durch ganz Schweden und wieder zurückzufahren.
Das gibt der Seite bereits Nutzwert, selbst wenn darunter zunächst nur wenige komplette Routenvorschläge stehen.

Schweden ist für uns eines der schönsten Reiseziele in Europa. Endlose Wälder, unzählige Seen, kleine rote Holzhäuser und jede Menge...
Auf unseren Roadtrips durch Schweden verlassen wir gerne die großen Hauptstraßen. Kleine Nebenstrecken führen durch endlose Wälder, vorbei an Seen und durch dünn besiedelte Regionen, in denen oft schon die Fahrt selbst zum Erlebnis wird. Dabei entdecken wir immer wieder Orte, die ursprünglich gar nicht auf unserer Route standen – einen einsamen See, einen kleinen Rastplatz im Wald oder einfach eine Landschaft, für die wir spontan anhalten.
Besonders mögen wir die vielen Gravelroads, auf denen wir automatisch langsamer unterwegs sind. Natürlich brauchen wir für solche Strecken mehr Zeit als für die direkte Verbindung über eine Hauptstraße, dafür erleben wir unterwegs ein Schweden, das man auf dem schnellen Weg von einem bekannten Reiseziel zum nächsten leicht verpassen kann.
Deshalb ist unsere geplante Route meistens nur ein roter Faden. Umwege gehören für uns zu einem Roadtrip durch Schweden dazu – und manchmal ist die Straße selbst das eigentliche Highlight.
Die Karte zeigt Dir, wo unsere bisher selbst gefahrenen Traumstraßen und besonderen Roadtrip-Strecken in Schweden liegen und welche davon sich gut in Deine eigene Route durch das Land einbauen lassen.
Von Anreise, Maut und Fähren bis zu Freistehen, Internet und Gesundheit: Wir haben die wichtigsten Punkte aus unseren Reisen nach Norwegen, Schweden und Finnland für Dich zusammengestellt.
Schweden verleitet dazu, bei der Routenplanung immer noch ein Ziel hinzuzunehmen. Auf der Karte scheint es oft gar nicht so weit entfernt zu sein.
In der Praxis summieren sich die Kilometer schnell.
Deshalb würden wir die Route vor allem an der verfügbaren Reisezeit ausrichten. Nicht daran, wie viele Sehenswürdigkeiten sich theoretisch miteinander verbinden lassen.
Konzentriere Dich am besten auf eine Region. Gerade Südschweden eignet sich dafür deutlich besser als der Versuch, möglichst weit nach Norden zu fahren. So bleibt genug Zeit für spontane Stopps, kleine Umwege und erste Outdoor-Erlebnisse.
Zwei Wochen geben Dir bereits deutlich mehr Freiheit. Südschweden und Teile Mittelschwedens lassen sich gut miteinander verbinden, ohne dass aus der Reise eine reine Fahrtour werden muss.
Drei Wochen sind für uns eine sehr angenehme Reisedauer für einen größeren Schweden-Roadtrip. Jetzt lassen sich mehrere Regionen miteinander verbinden und trotzdem Ruhetage, Wanderungen und spontane Gravelroad-Abstecher einbauen.
Mit vier Wochen oder mehr wird auch der hohe Norden richtig interessant. Nordschweden, Lappland und längere Abstecher abseits der Hauptstraßen lassen sich entspannter einbauen. Trotzdem würden wir nicht versuchen, ganz Schweden abzuhaken – zusätzliche Zeit ist unterwegs oft schöner investiert als in noch mehr Kilometer.
Nicht immer ist das Ziel der spannendste Teil einer Reise. Einige Straßen in Schweden sind für uns selbst ein Reiseerlebnis.
Sie führen durch Wälder, vorbei an Seen und hinein in Regionen, die wir wahrscheinlich nie besucht hätten, wenn wir nur auf dem schnellsten Weg von einem bekannten Reiseziel zum nächsten gefahren wären.
Besonders mögen wir die kleinen Nebenstraßen. Nicht selten verschwindet irgendwann der Asphalt und es geht auf einer Gravelroad weiter. Dann sinkt das Tempo automatisch und aus 100 Kilometern kann schnell ein halber Reisetag werden. Für uns ist das keine verlorene Zeit – im Gegenteil. Gerade abseits der großen Nord-Süd-Verbindungen erleben wir häufig das Schweden, wegen dem wir so gerne mit dem Camper unterwegs sind.
Neben diesen eher zufälligen Entdeckungen gibt es aber auch einige Straßen und Regionen, die sich gezielt in einen Schweden-Roadtrip einbauen lassen.
Eine der spannendsten Straßenrouten Schwedens. Die Strecke führt durch Wälder, vorbei an Seen und Wasserfällen bis hinauf auf das Stekenjokk-Plateau. Plane mehrere Tage ein und lass genügend Zeit für Wanderungen und spontane Stopps.
Die E45 zieht sich durch das schwedische Inland und eignet sich hervorragend als Rückgrat für eine längere Reise Richtung Lappland. Besonders interessant werden die Abstecher zu Seen, Nationalparks und kleinen Nebenstraßen entlang der Route.
Der Blå Vägen verbindet Umeå an der Ostküste mit dem Gebirge und der norwegischen Grenze. Die Strecke eignet sich besonders gut, wenn Du Schweden mit Norwegen oder über Umeå mit Finnland kombinieren möchtest.
Die Hohe Küste ist weniger eine einzelne Panoramastraße als eine ganze Roadtrip-Region. Verlasse die E4 immer wieder Richtung Küste und kombiniere kleine Straßen mit Aussichtspunkten, Wanderungen und Stopps am Meer.
An der Westküste verbinden kleine Straßen Fischerdörfer, Häfen, Inseln und die typischen Granitlandschaften von Bohuslän. Orte wie Lysekil, Fjällbacka oder Smögen lassen sich hervorragend zu einem Küsten-Roadtrip kombinieren.
Rund um den Siljansee lässt sich Dalarna besonders entspannt erleben. Kleine Orte, Wälder und typisch schwedische Landschaften machen die Region ideal für eine mehrtägige Rundtour ohne festes Tempo.
Die Route 99 führt im hohen Norden entlang des Torneälven und nahe der finnischen Grenze durch Schwedisch-Lappland. Hier werden die Entfernungen größer, die Orte kleiner und die Landschaft immer weiter.
Småland ist ideal, um die Hauptstraßen zu verlassen. Kleine Nebenstraßen führen durch Wälder, vorbei an Seen, roten Holzhäusern und Dörfern. Hier lohnt es sich besonders, genügend Zeit für spontane Umwege einzuplanen.
Öland lässt sich hervorragend als mehrtägiger Abstecher in eine Südschweden-Rundreise integrieren. Küstenstraßen, kleine Orte und die offene Landschaft im Süden geben der Insel einen ganz eigenen Roadtrip-Charakter.
Einige unserer schönsten Strecken in Schweden haben keinen bekannten Namen. Wenn der Asphalt endet und eine freigegebene Schotterstraße durch den Wald führt, wird für uns oft schon der Weg selbst zum eigentlichen Reiseerlebnis.
Irgendwann endet der Asphalt, unter den Reifen knirscht Schotter und die Straße führt kilometerweit durch den Wald. Vielleicht kommt ein See, vielleicht ein kleiner Ort – und manchmal passiert für eine ganze Weile überhaupt nichts.
Natürlich fahren wir dabei nur auf Straßen, die für den öffentlichen Verkehr freigegeben und für unser Fahrzeug geeignet sind. Aber wenn beides passt, nehmen wir gerne die langsamere Strecke.
Denn genau dort wird für uns aus einer Verbindung zwischen zwei Reisezielen ein echter Roadtrip.
Bei der Routenplanung würden wir deshalb nicht nur danach schauen, welche Strecke auf dem Navi die schnellste ist. Gerade in Schweden kann es sich lohnen, bewusst eine kleinere Straße zu wählen und für denselben Weg ein paar Stunden mehr einzuplanen.
Das gilt besonders für Gravelroads. Je nach Zustand können 50 oder 100 Kilometer dort etwas völlig anderes bedeuten als auf einer gut ausgebauten Europastraße. Dafür fahren wir langsamer durch die Landschaft, entdecken unterwegs Plätze, die wir vorher nicht kannten, und können spontan anhalten, wenn uns irgendwo etwas gefällt.
Unsere schönsten Schwedenrouten sind deshalb oft eine Mischung aus bekannten Straßen, kleinen Nebenstrecken und ungeplanten Abzweigungen.

Die Höga Kusten gehört für uns zu den schönsten Regionen für einen Roadtrip durch Schweden. Hier treffen kleine Küstenstraßen auf...

Bohuslän gehört für uns zu den schönsten Regionen für einen Roadtrip an der schwedischen Westküste. Rote Granitfelsen, Schären, kleine Hafenorte...

Der Vildmarksvägen gehört zu den spektakulärsten Panoramastraßen Skandinaviens und ist ein echtes Highlight für alle, die das ursprüngliche Nordschweden erleben...
Einige unserer schönsten Strecken durch Schweden beginnen dort, wo der Asphalt irgendwann aufhört.
Unter den Reifen knirscht Schotter, die Geschwindigkeit sinkt und die Straße führt kilometerweit durch Wälder, vorbei an Seen oder durch Landschaften, in denen uns manchmal lange kein anderes Fahrzeug begegnet. Genau solche Strecken gehören für uns inzwischen genauso zu einem Schweden-Roadtrip wie bekannte Panoramastraßen und große Reiseziele.
Natürlich fahren wir dabei nicht einfach jeden Forstweg entlang. Die Straße muss für den öffentlichen Verkehr freigegeben sein und zu unserem Fahrzeug passen. Gerade nach Regen oder auf wenig befahrenen Strecken schauen wir außerdem lieber einmal mehr, wie die Straße tatsächlich aussieht.
Wenn alles passt, wählen wir aber gerne die langsamere Alternative.
Bei unserer Routenplanung geht es deshalb selten darum, möglichst viele Kilometer an einem Tag zurückzulegen. Gerade in Schweden lohnt es sich, die schnellste Strecke im Navi nicht automatisch als beste Strecke zu betrachten.
Auf einer gut ausgebauten Europastraße sind 100 Kilometer schnell gefahren. Auf einer Gravelroad können dieselben 100 Kilometer einen großen Teil des Tages einnehmen – besonders dann, wenn wir unterwegs immer wieder anhalten.
Und genau darin liegt für uns der Reiz.
Vielleicht taucht plötzlich ein kleiner See zwischen den Bäumen auf. Vielleicht führt ein Abzweig zu einem Aussichtspunkt oder einem ruhigen Rastplatz. Manchmal entdecken wir einen Ort, den wir vorher überhaupt nicht auf dem Plan hatten.
Unsere schönsten Schwedenrouten sind deshalb fast immer eine Mischung aus bekannten Straßen, kleinen Nebenstrecken, Gravelroads und spontanen Abzweigungen.
Die Route gibt uns eine grobe Richtung vor. Einen festen Fahrplan machen wir daraus aber möglichst nicht.
Auch bei den Sehenswürdigkeiten würden wir nicht versuchen, möglichst viele bekannte Orte einfach abzuhaken. Viel spannender finden wir eine Mischung aus Nationalparks, besonderen Landschaften, Wasserfällen, Seen und Küstenregionen.
Die folgenden zehn Ziele lassen sich besonders gut mit einem Roadtrip verbinden. Einige davon haben wir selbst ausführlicher auf Nordlandcamper vorgestellt und können sie deshalb direkt mit unseren eigenen Erfahrungen ergänzen.
Felsen, alte Wälder und schmale Wanderwege machen Tiveden zu einem unserer besonderen Stopps in Süd- und Mittelschweden. Der Nationalpark lässt sich gut in eine Route zwischen Vänern und Vättern integrieren.
Wenn Deine Reise Richtung Lappland führt, ist Storforsen ein spektakulärer Zwischenstopp. Die mächtigen Stromschnellen lassen sich hervorragend mit einer Route durch Norrbotten und den Norden Schwedens verbinden.
Der Siljansee ist für uns weniger eine einzelne Sehenswürdigkeit als eine ganze Roadtrip-Region. Seen, Wälder und kleine Orte machen Dalarna ideal für mehrere entspannte Tage unterwegs.
Die roten Granitfelsen von Stångehuvud bei Lysekil zeigen eine völlig andere Seite Schwedens. Zusammen mit den kleinen Küstenorten und Schären von Bohuslän entsteht daraus eine schöne Westküstenroute.
Alter Wald, Moore und viel Ruhe: Hamra ist ein hervorragender Stopp auf einer Reise durch das schwedische Inland. Besonders gut passt der Nationalpark zu einer Route durch Dalarna oder entlang der E45.
Die Hohe Küste solltest Du auf dem Weg Richtung Norden nicht einfach auf der E4 durchfahren. Küstenstraßen, Aussichtspunkte und Wanderungen machen die Region zu einem eigenen Roadtrip-Ziel.
Hier ist bereits die Anfahrt Teil des Erlebnisses. Die Vildmarksvägen führt durch Wälder, vorbei an Seen und hinauf in die offene Fjälllandschaft rund um Stekenjokk – ideal für alle, die Straße und Natur miteinander verbinden möchten.
Der Fulufjället Nationalpark lässt sich gut in eine Route durch Westschweden und Dalarna einbauen. Besonders bekannt ist die Region für den Wasserfall Njupeskär und die weitläufige Fjälllandschaft.
Die lange Ostseeinsel eignet sich perfekt für einen mehrtägigen Abstecher während einer Südschweden-Rundreise. Küstenlandschaften, kleine Orte und der offene Süden geben Öland einen ganz eigenen Charakter.
Je weiter Du nach Norden kommst, desto mehr wird die Landschaft selbst zur Sehenswürdigkeit. Große Entfernungen, Fjäll, Flüsse und kleine Straßen machen Schwedisch-Lappland für uns zu einem der spannendsten Gebiete für einen längeren Roadtrip.
Eine Schwedenreise muss nicht an der Landesgrenze enden. Gerade auf längeren Touren kombinieren wir die Länder Skandinaviens gerne miteinander.
Schweden eignet sich dabei hervorragend als Teil einer größeren Rundreise. Du kannst beispielsweise durch Schweden Richtung Norden fahren und über Norwegen zurückreisen oder Deine Route über Nordschweden bis nach Finnland verlängern.
Welche Kombination sinnvoll ist, hängt wieder vor allem von Deiner Reisezeit ab. Nur weil drei Länder auf einer Route möglich sind, muss daraus nicht automatisch die bessere Reise werden.
Gerade bei zwei oder drei Wochen würden wir lieber weniger Länder und Regionen einplanen und dafür unterwegs mehr Zeit haben.
Unsere Route steht vor der Abfahrt meistens nur grob fest.
Wir wissen, welche Region wir erreichen möchten und welche Orte uns besonders interessieren. Was wir an welchem Tag machen und wo wir übernachten, entscheiden wir dagegen häufig unterwegs.
Dafür lassen wir bewusst Luft zwischen den geplanten Zielen.
Gefällt es uns an einem See besonders gut, bleiben wir länger. Ist das Wetter für eine Wanderung schlecht, fahren wir weiter oder ändern die Reihenfolge unserer Stopps.
Gerade mit dem Camper ist diese Flexibilität für uns einer der größten Vorteile beim Reisen durch Schweden.
Unsere Route ist deshalb eher ein roter Faden als ein Fahrplan.

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Vielleicht findest Du darin nicht exakt die Route, die Du selbst fahren möchtest. Genau das ist auch nicht unser Ziel. Nutze unsere Reisen lieber als Inspiration und stelle daraus Deine eigene Schwedenroute zusammen.

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