Nordland 2022 – Å – Reine – Fredvang

Nordland 2022

Sonnige Aussichten in Å, Reine und Fredvang

03. Juli 2022

Heute wird ein herrlich sonniger und aussichtsreicher Tag für uns und unseren fliegenden Aufklärer werden! Er darf heute solange in der Luft bleiben, bis die Akkus schlappmachen. Der Fokus liegt heute also weniger auf Text als vielmehr auf Bildern und Eindrücken. Aber was soll man bei dieser grandiosen Natur auch schreiben! Seht selbst!

Nach wenigen Stunden Schlaf treiben uns die ersten Sonnenstrahlen und die Massen an auf dem Parkplatz eintreffenden Bussen und Freizeitfahrzeugen aus dem Bett und vor die Tür. Vom Parkplatz aus sind es nur noch wenige Schritte zum Meer. Seevögel kreischen, die Luft riecht frisch und leichter Wind weht uns um die Ohren – perfekt.

Am weitesten südwestlich gelegenen Parkplatz der Lofoten bei Å darf man immerhin 6 Stunden stehen.

Ein kleiner Rundweg führt am Meer entlang mit tollen Ausblicken um die Landspitze herum. Sonne und ruhiges Wetter laden förmlich zu Luftaufnahmen ein.

Die ersten Ausblicke auf die Lofoten machen Lust auf mehr!
Überall sieht man schönes Wollgras
Ein kleiner Teich auf der Landzunge ist echt fotogen!

Man kann allein auf der Landspitze mehrere Stunden locker mit Fotografieren und Vogelbeobachtung verbringen. Auch das Dorf Å ist einen Besuch wert. Am Parkplatz findet man auch den obligatorischen Andenkenshop. Günstig ist aber, möglichst früh vor Ort zu sein, da es im Laufe des Vormittags zunehmend voll wird und die Menschenmassen auf die Landzunge drängen.

Wir haben uns als nächsten Spot Reine ausgesucht und hatten die Wanderung auf den Reinibringen auf dem Zettel. Da wir aber schon auf den ersten Kilometern merken, das außer uns noch viele viele andere Reisemobile unterwegs sind, rechnen wir uns nur sehr geringe Chancen auf einen Parkplatz in Reine aus.

Blick auf Reine und den Reinebringen

Genauso wie vermutet kommt es dann auch. Massen von Touristen schieben sich zu Fuß und in Fahrzeugen durch Reine, alle Parkplätze am Ortseingang, die man normalerweise als Ausgangspunkt der Wanderung zum Reinebringen nutzen kann, sind bis auf den letzten Platz besetzt. Wir tuckern also weiter auf den offiziellen Stellplatz am Hafen von Reine. Dort ist es noch viel voller, überall Reisemobile, Busse und PKWs mit Massen von Wanderern, die offensichtlich alle dem Reinebringen entgegeneilen. Bei dem herrlichen Wetter und in der Hochsaison wahrlich kein Wunder.

Da wir keine Lust auf horrende Parkplatzgebühren (aktuell 45€ für 24 Stunden für einen Parkplatz auf einer großen Betonplatte ohne jeden Service und umgeben von doch würzig riechendem Trockenfisch) sowie Massen von Menschen auf einer Treppe mit fast 2000 Stufen haben, haken wir den Reinebringen für dieses Jahr ab. Aber wir kommen sicherlich wieder!

Ich möchte wenigstens noch ein paar Bilder von Reine im Kasten haben und schicke wenigstens unsere Drohne nochmal nach oben um noch einen Abschiedsblick auf den Reinebringen zu erhaschen. Da gerade ein Schiff der Hurtigroute im Hafen von Reine liegt, entstehen doppelt reizvolle Bilder.

Panoramaaufnahme von Reine
Den Reinebringen hätten wir uns gerne erwandert

Also Drohne landen, wieder rein ins Fahrzeug und weiter gehts über einige schön geschwungene Brücken bis zum nächsten Fotospot. Ein Schiff der Hurtigrute liegt gerade im Hafen und setzt Touristen mit Beibooten an Land ab. Schöne farbige Holzhäuser warten am Wegesrand. Mit genügend Zeit hätten wir hier gerne eine Kajaktour unternommen.

Farbenpracht in Reine
Schiff der Hurtigroute im Hafen von Reine

Nur wenige Minuten sind es bis zum nächsten Fotospot, der geradezu dazu einlädt wieder mit der Drohne ein paar schöne Fotos, Videos und Panoramaaufnahmen von der unglaublichen Szenerie festzuhalten. Der Hafen mit den Bergriesen im Hintergrund ist eine wahre Augenweide. Wer hier wohnt, darf sich wohl glücklich schätzen.

Hier möchte man gerne länger sein!
Die Straßenführung ist abenteuerlich - leider aber auch sehr viel Verkehr
Was soll man zu so einem Ausblick noch sagen...

Nun geht es weiter nach Fredvang. Nur wenige Minuten nordwestlich davon gibt es einen schönen Campingplatz und einen herrlichen Sandstrand. Eigentlich hatten wir vor, die Nacht auf diesem Campingplatz zu verbringen, scheitern aber an der 6t-Begrenzung der Zufahrtsstraße, da unser Iveco mit 7,2t etwas schwerer ist.

Wir beschließen, zunächst auf dem kleinen Parkplatz am Ende der Straße eine Pause einzulegen und die Natur zu genießen. Das Wetter ist immer noch herrlich – das muß man auf den Lofoten nutzen! Also wieder Drohne raus und los geht’s!

Der Parkplatz liegt direkt unter dem Berg Roren. Weiter gehts hier nicht.
Schon vom Boden aus macht der Sandstrand sprachlos.
Die Drohnenaufnahme entfaltet die ganze Pracht der Landschaft
Links im Bild ist unser eigentlich angestrebter Campingplatz zu sehen. Wessen Fahrzeug unter 6 Tonnen wiegt hat hier einen Top-Spot!
Hier kann man herrlich durch den Sand wandern
Das Farbenspiel auf den Lofoten ist einfach unbeschreiblich!

Nun heißt es aber einen neuen Platz für die Nacht suchen. Auf der Fahrt zum Sandstrand haben wir einen schönen Stellplatz direkt unterhalb einer Brücke und am Wasser gelegen ausfindig gemacht, nur wenige Kilometer von hier entfernt. Viele Wohnmobilhersteller präsentieren genau dort, mit dem bekannten spitzen Berg im Hintergrund ihre neuesten Wohnmobile in den einschlägigen Zeitschriften. 

Heute sind wir von der Landschaft schon so platt, das wir beschließen die Nacht an diesem Stellplatz zu verbringen und nicht noch weiterzufahren. Hier ist ein Top-Angelspot, es geht schnell und tief ins Wasser, man kann auf Dorsch hoffen.

Hier kann man direkt am Wasser übernachten und schön Angeln
Der Roren ist im Hintergrund noch zu erkennen, der Ort Fredvang im Vordergrund
Tolles Farbenspiel von Wasser, Land und Luft
Rechts unten im Bild unser Stellplatz für heute Nacht
Ein Traum in Grün-, Gelb- und Blautönen
Für diese Nacht stehen wir hier gut!

Matthias

Nordlandverrückt und gerne draußen unterwegs. Oft mit zu viel und zu schwerer Fotoausrüstung. Könnte das ganze Jahr im Reisemobil unterwegs sein, wenn die Arbeit nicht wäre...

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