Das Lofoten Beach Camp gehört sicherlich zu den spektakulärer gelegenen Campingplätzen, die wir auf unseren Reisen durch Norwegen kennengelernt haben. Der Platz liegt direkt an einem langen Sandstrand auf Flakstadøya, eingerahmt von den schroffen Bergen der Lofoten. Wenn das Wetter mitspielt, bekommst Du hier genau die Landschaft, die viele mit einer Reise auf die Lofoten verbinden.
Wir haben das Lofoten Beach Camp während unserer Reise über die Inselgruppe mehrfach selbst mit dem Wohnmobil besucht. Bei unserem letzten Aufenthalt war Hauptsaison und entsprechend viel los. Trotzdem ist uns der Campingplatz vor allem wegen seiner außergewöhnlichen Lage und der fantastischen Abendstimmung am Strand in Erinnerung geblieben.
Besonders schön war für uns die Mitternachtssonne. Statt nach einem langen Tag noch zu einem Aussichtspunkt fahren zu müssen, konnten wir einfach vom Wohnmobil zum Strand gehen und dort beobachten, wie die tief stehende Sonne die Landschaft in warmes Licht tauchte. Allein dafür hat sich unser Aufenthalt gelohnt.
Wo liegt das Lofoten Beach Camp?
Das Lofoten Beach Camp liegt auf Flakstadøya im westlichen Teil der Lofoten und ist von der E10 aus sehr einfach erreichbar. Du musst also nicht erst kilometerweit über eine schmale Nebenstraße fahren, wie es bei einigen anderen Camping- und Stellplätzen auf den Inseln der Fall ist.
Trotz der guten Erreichbarkeit ist die Lage ausgesprochen schön. Der Campingplatz erstreckt sich unmittelbar hinter einem breiten Sandstrand, während sich auf der anderen Seite die für die Lofoten typischen Berge erheben. Vom Platz bist Du innerhalb weniger Augenblicke am Meer.
Durch die zentrale Lage im westlichen Teil der Inselgruppe eignet sich das Camp außerdem gut als Ausgangspunkt für weitere Unternehmungen. Ziele wie Nusfjord, Ramberg, Fredvang oder die Wanderungen rund um Kvalvika und Ryten lassen sich von hier gut in die Reiseplanung integrieren.
Unsere Erfahrungen mit dem Lofoten Beach Camp
Wir erreichten das Lofoten Beach Camp während unserer Reise in der Hauptsaison. Entsprechend gut besucht war der Campingplatz bei unserem Aufenthalt. Wer hier einen ruhigen kleinen Naturcampingplatz erwartet, sollte deshalb zumindest während der Sommermonate seine Erwartungen etwas anpassen.
Das hat uns allerdings nicht überrascht. Die Kombination aus Sandstrand, guter Erreichbarkeit und Lage mitten auf den westlichen Lofoten macht den Platz zwangsläufig attraktiv. Hinzu kommen Surfer, Zeltreisende und Camper, sodass das Lofoten Beach Camp insgesamt eine lebendige Atmosphäre hat.
Für uns war deshalb weniger die Ruhe der Grund für die Übernachtung, sondern eindeutig die Lage direkt am Meer. Gerade wenn Du schöne Abendstimmungen fotografieren möchtest, musst Du hier nicht mehr lange nach einem geeigneten Platz suchen. Der Strand beginnt praktisch vor der Tür.
Stellplätze für Wohnmobile und Camper
Für Wohnmobile, Campervans und Wohnwagen gibt es unterschiedliche Bereiche. Der Campingplatz bietet aktuell 100 Stellplätze mit 16-A-Stromanschluss und zusätzlich weitere Flächen ohne Strom. Damit ist das Lofoten Beach Camp deutlich größer als viele der einfachen Stellplätze, die Du sonst auf den Lofoten findest.
Bei unserem Aufenthalt haben wir allerdings festgestellt, dass die Qualität des Untergrunds je nach Bereich unterschiedlich sein kann. Besonders in den strandnahen Bereichen solltest Du Dir deshalb genau ansehen, wo Du Dein Wohnmobil abstellst. Weicher oder unebener Boden kann gerade bei einem schweren Fahrzeug schnell unangenehm werden.
Unterlegkeile gehören für uns auf Reisen ohnehin zur Grundausstattung und können auch hier hilfreich sein. Wir würden uns deshalb nicht automatisch auf den Platz stellen, der auf den ersten Blick die schönste Aussicht bietet, sondern zunächst prüfen, ob das Wohnmobil dort vernünftig und sicher stehen kann.
Kann man einen Stellplatz reservieren?
Für Wohnmobile, Wohnwagen und Campervans gilt beim Lofoten Beach Camp das First-come-first-served-Prinzip. Einen normalen Campingstellplatz kannst Du derzeit nicht im Voraus reservieren.
Gerade während der Hauptsaison ist das ein wichtiger Punkt für die Reiseplanung. Der Betreiber empfiehlt aktuell, möglichst vor 18 Uhr anzureisen, wenn Du Deine Chancen auf einen Stellplatz erhöhen möchtest. Das passt gut zu unserer eigenen Erfahrung, denn bei unserem Aufenthalt war der Platz bereits entsprechend belebt.
Wir würden deshalb im Juli und August nicht unbedingt erst spät am Abend ankommen und fest damit rechnen, noch unseren Wunschplatz zu bekommen. Wenn das Lofoten Beach Camp für Dich ein festes Ziel ist, lohnt es sich, die Tagesetappe entsprechend zu planen.
Sanitäranlagen und Ausstattung
Bei der Ausstattung geht das Lofoten Beach Camp deutlich über einen einfachen Wohnmobilstellplatz hinaus. Es gibt zwei größere Sanitärbereiche mit Duschen und Toiletten. Einer befindet sich im Bereich der Rezeption, weitere Sanitäranlagen sind im Gebäude der Beach Bar untergebracht.
Für Wohnmobile wichtig sind außerdem die Möglichkeiten zur Ver- und Entsorgung. Grauwasser und Chemietoilette können auf dem Campingplatz entsorgt werden und es stehen mehrere Zapfstellen für Trinkwasser zur Verfügung. Damit eignet sich ein Aufenthalt gleichzeitig gut, um das Wohnmobil für die nächsten Tage auf den Lofoten wieder reisefertig zu machen.
Kostenloses WLAN gehört ebenfalls zum Angebot. Zusätzlich gibt es Einrichtungen für Zeltreisende, darunter eine Campingküche mit mehreren Kochstellen und einen geschützten Aufenthaltsbereich.
ℹ️ Ver- und Entsorgung unterwegs: Wenn Du länger mit dem Wohnmobil durch Norwegen reist, solltest Du Dich nicht ausschließlich auf einzelne Campingplätze verlassen. Unsere Erfahrungen und Tipps findest Du in unserem Beitrag [Ver- und Entsorgung mit dem Wohnmobil in Norwegen].
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Wer längere Zeit mit dem Wohnmobil durch Norwegen reist und dabei gerne frei steht, muss sich früher oder später um...
Der Strand ist für uns das eigentliche Highlight
So praktisch die Ausstattung auch ist: Der entscheidende Grund für einen Aufenthalt im Lofoten Beach Camp ist für uns eindeutig der Strand. Vom Campingplatz sind es nur wenige Schritte bis zum Sand und zum offenen Meer.
Bei gutem Wetter entsteht hier eine beinahe unwirkliche Kombination. Heller Sand und teilweise intensiv gefärbtes Wasser treffen auf die schroffen Berge der Lofoten. Auf Fotos könnte man die Landschaft auf den ersten Blick beinahe für deutlich südlichere Regionen halten – bis man die Wassertemperatur bemerkt.
Gerade weil wir viele eigene Bilder von unserem Aufenthalt haben, würde ich diesen Teil des Artikels stark über die Fotos erzählen. Ein großes Landschaftsbild vom Strand, Aufnahmen mit Wohnmobil und Bergkulisse sowie die späteren Bilder der Mitternachtssonne transportieren den Charakter des Platzes besser als eine lange Beschreibung.
Mitternachtssonne direkt am Campingplatz
Unser persönliches Highlight am Lofoten Beach Camp war die Mitternachtssonne. Durch die offene Lage zum Meer konnten wir die tief stehende Sonne vom Strand aus beobachten, ohne dafür noch einmal zu einem anderen Aussichtspunkt fahren zu müssen.
Wenn Du fotografierst, lohnt es sich deshalb, auch nach einem langen Reisetag noch einmal mit der Kamera zum Strand zu gehen. Das Licht verändert sich während der Nacht ständig und die Berge rund um die Bucht bilden eine fantastische Kulisse.
Natürlich gehört auf den Lofoten immer etwas Glück dazu. Eine freie Sicht auf die Mitternachtssonne lässt sich nicht reservieren und auch im Sommer können Wolken oder Regen die Aussicht komplett verdecken. Wir hatten bei unserem Aufenthalt Glück und genau diese Abendstimmung ist einer der Gründe, warum uns das Lofoten Beach Camp bis heute in Erinnerung geblieben ist.
Surfen am Lofoten Beach Camp
Der Strand ist nicht nur schön anzusehen. Das Lofoten Beach Camp hat sich auch auf Surfer eingestellt und bietet Kurse sowie den Verleih der notwendigen Ausrüstung an. Dazu gehören neben Surfboards und Neoprenausrüstung auch weitere Wassersportangebote.
Damit ist der Campingplatz interessant, wenn Du während Deiner Lofotenreise selbst einmal ins arktische Wasser möchtest. Gerade Einsteiger können einen Kurs nutzen, statt sich ohne Erfahrung allein mit Board und Neoprenanzug in die Wellen zu wagen.
Wir selbst würden den Platz aber auch dann empfehlen, wenn Surfen für Dich überhaupt keine Rolle spielt. Strand, Landschaft und Lage funktionieren völlig unabhängig vom Wassersportangebot.
Sauna mit Blick auf die Küste
Passend zum Surfen gibt es inzwischen auch Saunen unmittelbar am Strand. Gerade nach einem Tag im kalten Wasser oder nach einer längeren Wanderung kann das eine interessante Ergänzung sein.
Die Sauna ist ein kostenpflichtiges Zusatzangebot und kann unabhängig vom Camping genutzt werden. Da sich Preise und Buchungsbedingungen verändern können, würden wir aktuelle Konditionen direkt beim Betreiber prüfen und nicht unsere Reiseplanung auf ältere Preisangaben stützen.
Auch hier zeigt sich, dass das Lofoten Beach Camp inzwischen deutlich mehr ist als ein einfacher Campingplatz. Die Anlage verbindet klassisches Camping mit Strand, Surfen, Gastronomie und weiteren Freizeitangeboten.
Beach Bar und Essen auf dem Campingplatz
Wenn Du nach einem langen Wandertag keine Lust mehr hast, im Wohnmobil zu kochen, gibt es mit der Lofoten Beach Bar direkt auf dem Gelände eine Alternative. Dort werden je nach Tageszeit Frühstück, kleinere Gerichte, warme Mahlzeiten, Gebäck sowie heiße und kalte Getränke angeboten.
Die Beach Bar besitzt Sitzplätze drinnen und draußen und profitiert natürlich ebenfalls von der besonderen Lage. Gerade bei schlechtem Wetter ist ein geschützter Platz mit Blick Richtung Meer auf den Lofoten nicht zu unterschätzen.
Ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen
Das Lofoten Beach Camp liegt günstig für mehrere unserer Unternehmungen im westlichen Teil der Lofoten. Besonders gut lässt sich ein Aufenthalt mit der Region rund um Fredvang und Kvalvika verbinden.
Auch wir kombinierten unseren Besuch des Campingplatzes mit unserer Tour zum Kvalvika Beach und Volandstind. Damit mussten wir nach der Wanderung nicht mehr weit fahren und konnten den Tag anschließend am Strand des Camps ausklingen lassen.
Die beiden Erlebnisse passen für uns hervorragend zusammen: tagsüber Wandern zwischen den Bergen der Lofoten und anschließend mit dem Wohnmobil direkt am Meer übernachten.
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Wie voll ist das Lofoten Beach Camp?
Bei unserem Aufenthalt in der Hauptsaison war es deutlich voll. Das würden wir bei der Planung keinesfalls verschweigen, denn gerade die spektakuläre Lage sorgt dafür, dass das Camp kein Geheimtipp ist.
Auch der Betreiber weist inzwischen darauf hin, dass es zu Stoßzeiten zu Wartezeiten an Duschen und Toiletten kommen kann. Wenn Du absolute Ruhe und möglichst wenige andere Camper suchst, gibt es auf den Lofoten sicherlich passendere Übernachtungsplätze.
Andererseits bringt die Größe Vorteile mit sich. Du bekommst eine deutlich umfangreichere Infrastruktur als auf einem einfachen Stellplatz und kannst Ver- und Entsorgung, Sanitäranlagen, Gastronomie und Freizeitangebote direkt an einem Ort nutzen. Ob Dir das wichtiger ist als Ruhe, hängt von Deiner persönlichen Art zu reisen ab.
Camping direkt am Strand – mit einem kleinen Haken
Natürlich ist es verlockend, das Wohnmobil möglichst dicht am Strand abzustellen. Wir würden dabei allerdings nicht ausschließlich nach der Aussicht entscheiden.
Bei unserem Aufenthalt haben wir die Erfahrung gemacht, dass weicher Untergrund in Strandnähe problematisch sein kann. Gerade mit einem schweren Wohnmobil solltest Du deshalb aufmerksam sein und im Zweifel einen weniger spektakulären, dafür besser geeigneten Platz wählen.
Das ist für uns kein grundsätzlicher Kritikpunkt am Campingplatz, sondern eine typische Besonderheit solcher naturnahen Flächen. Ein Foto mit dem Camper direkt vor Strand und Bergen sieht großartig aus – festzufahren macht dagegen deutlich weniger Spaß.
Für wen eignet sich das Lofoten Beach Camp?
Besonders empfehlen würden wir das Lofoten Beach Camp, wenn Dir eine außergewöhnliche Lage wichtiger ist als maximale Ruhe. Fotografen, Surfer und aktive Reisende finden hier viele Möglichkeiten direkt vor der Tür. Auch als Ausgangspunkt für Tagesausflüge und Wanderungen im westlichen Teil der Lofoten ist der Platz praktisch gelegen.
Wenn Du dagegen kleine, ruhige Naturplätze bevorzugst und auf umfangreiche Infrastruktur verzichten kannst, könnte Dir das Camp in der Hauptsaison zu groß und zu belebt sein. Das gilt insbesondere für Juli und August, wenn viele Reisende gleichzeitig auf den Lofoten unterwegs sind.
Wir würden deshalb nicht versuchen, das Lofoten Beach Camp zum „besten Campingplatz der Lofoten“ zu erklären. Dafür unterscheiden sich die Erwartungen an einen Campingplatz viel zu stark. Für die Kombination aus Strandlage, Infrastruktur und Outdoorangebot ist der Platz aber außergewöhnlich.
Lofoten Beach Camp mit dem Wohnmobil
Mit dem Wohnmobil ist der Platz unkompliziert zu erreichen und bietet alles Wesentliche für einen längeren Aufenthalt. Strom, Frischwasser sowie Grau- und Schwarzwasserentsorgung machen das Camp auch zu einem praktischen Versorgungsstopp während einer längeren Reise.
Gerade auf den Lofoten würden wir einen Campingplatz allerdings nie ausschließlich nach seiner Ausstattung auswählen. Die Landschaft ist schließlich einer der Hauptgründe, warum wir überhaupt hierherfahren. Beim Lofoten Beach Camp kommen beide Aspekte zusammen: eine umfangreiche Infrastruktur und eine Lage, für die wir anderswo wahrscheinlich schon allein einen Umweg fahren würden.
ℹ️ Lofoten mit dem Camper: Weitere Campingplätze, Stellplätze und unsere praktischen Erfahrungen mit einer Wohnmobilreise über die Inselgruppe findest Du in unserem Beitrag [Lofoten mit dem Camper: Stellplätze, Camping & unsere Tipps].
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Die Lofoten gehören zu den Reisezielen, die viele Camper schon lange auf ihrer Wunschliste haben. Schroffe Berge, weiße Strände, kleine...
Lässt sich das Lofoten Beach Camp reservieren?
Wenn Du mit Wohnmobil, Wohnwagen, Campervan oder Zelt anreist, kannst Du derzeit keinen klassischen Stellplatz vorab buchen. Du kommst zum Campingplatz, suchst Dir entsprechend der verfügbaren Bereiche einen Platz und meldest Dich vor Ort an.
Das ist für spontane Reisen angenehm, kann in der Hochsaison aber natürlich auch zum Nachteil werden. Einen garantierten Stellplatz für einen bestimmten Abend bekommst Du dadurch nicht.
Wer unbedingt hier übernachten möchte, sollte deshalb insbesondere im Sommer nicht erst sehr spät anreisen. Der aktuelle Hinweis des Campingplatzes, möglichst vor 18 Uhr einzutreffen, erscheint uns vor dem Hintergrund unserer eigenen Erfahrung durchaus sinnvoll.
Preise des Lofoten Beach Camps
Auf konkrete Übernachtungspreise verzichten wir an dieser Stelle bewusst. Campingpreise können sich ändern und hängen außerdem davon ab, ob Du beispielsweise Strom benötigst oder zusätzliche Leistungen nutzt.
Wir würden deshalb vor der Reise immer die aktuelle Preisliste des Campingplatzes prüfen. Das gilt ebenso für kostenpflichtige Zusatzangebote wie Sauna, Surfkurse oder Ausrüstungsverleih.
Für unsere Bewertung des Platzes ist ohnehin nicht entscheidend, ob eine Nacht einige Kronen mehr oder weniger kostet. Die wesentliche Frage ist, ob Dir die besondere Strandlage und die umfangreiche Infrastruktur den Preis wert sind.
Lofoten Beach Camp oder freier Stellplatz?
Diese Entscheidung hängt stark davon ab, wie Du reist. Wir nutzen auf unseren Touren sowohl Campingplätze als auch einfachere Stellmöglichkeiten und sehen darin keinen Widerspruch.
Nach einigen Tagen unterwegs kann ein Campingplatz mit Duschen, Ver- und Entsorgung und Frischwasser sehr angenehm sein. Wenn wir das dann noch mit einer Lage wie am Lofoten Beach Camp verbinden können, nehmen wir einen solchen Platz gerne in unsere Route auf.
An anderen Tagen suchen wir bewusst kleinere und ruhigere Übernachtungsorte. Gerade diese Mischung gehört für uns zum Reisen mit dem Wohnmobil.
Lohnt sich das Lofoten Beach Camp?
Für uns hat sich die Übernachtung gelohnt. Ausschlaggebend dafür war vor allem die direkte Lage am Strand und unsere fantastische Erfahrung mit der Mitternachtssonne.
Wir würden allerdings nicht verschweigen, dass das Camp in der Hauptsaison sehr belebt sein kann. Wer auf den Lofoten einen einsamen Stellplatz erwartet, wird hier vermutlich nicht glücklich. Dafür bekommst Du eine umfangreiche Infrastruktur, einen großen Sandstrand und zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten.
Besonders mit unseren vielen Bildern lässt sich genau dieser Kontrast gut zeigen: auf der einen Seite ein großer und beliebter Campingplatz, auf der anderen Seite eine Landschaft, die selbst bei vielen anderen Gästen noch beeindruckend aussieht.
Unser Fazit zum Lofoten Beach Camp
Das Lofoten Beach Camp ist für uns kein Geheimtipp und möchte wahrscheinlich auch keiner sein. Seine Stärke liegt vielmehr darin, dass es eine außergewöhnliche Strandlage mit einer für die Lofoten umfangreichen Camping-Infrastruktur verbindet.
Bei unserem Aufenthalt in der Hauptsaison war der Platz gut gefüllt und in einigen Bereichen mussten wir beim Untergrund etwas genauer hinschauen. Dafür standen wir nur wenige Schritte vom Meer entfernt und konnten einen wunderschönen Abend mit Mitternachtssonne am Strand erleben.
Gerade diese Erinnerungen sind es, die bei uns hängen geblieben sind. Wir denken nicht zuerst an Stromanschlüsse, Duschen oder Entsorgungsstationen, wenn wir uns an das Lofoten Beach Camp erinnern. Wir denken an unser Wohnmobil vor der Bergkulisse, an den Sandstrand und an das warme Licht einer Nacht, in der die Sonne nicht untergehen wollte.
Wenn Du auf den Lofoten mit dem Wohnmobil unterwegs bist und einen gut ausgestatteten Campingplatz direkt am Strand suchst, würden wir das Lofoten Beach Camp deshalb definitiv in die Reiseplanung einbeziehen.
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