Höga Kusten Roadtrip mit dem Wohnmobil: Unsere Route entlang der Küste

Die Höga Kusten gehört für uns zu den schönsten Regionen für einen Roadtrip durch Schweden. Hier treffen kleine Küstenstraßen auf felsige Buchten, Sandstrände und überraschend steile Berge. Vor allem aber solltest Du das Wohnmobil unterwegs immer wieder stehen lassen, denn viele der schönsten Erlebnisse warten zu Fuß.

Wir waren inzwischen mehrfach an der Höga Kusten unterwegs und haben dabei ganz unterschiedliche Seiten der Region kennengelernt. Wir standen am Strand von Smitingen, haben den Sonnenuntergang an der Högakustenbron erlebt, sind über die roten Felsen von Rotsidan gelaufen und haben den Skuleskogen Nationalpark von allen drei Eingängen erkundet.

Unsere Route führt Dich von Härnösand über die Högakustenbron und die Küste von Nordingrå bis zum Skuleskogen Nationalpark und weiter nach Örnsköldsvik. Für die Strecke würden wir mindestens vier Tage einplanen. Wenn Du mehrere Wanderungen unternehmen möchtest, sind fünf bis sechs Tage deutlich entspannter.

Unser Höga Kusten Roadtrip auf einen Blick
RegionHöga Kusten, Nordschweden
RouteHärnösand → Örnsköldsvik
Unsere Empfehlung4–6 Tage
HighlightsSmitingen, Rotsidan & Skuleskogen
OutdoorWandern, Küste & Baden
Ideal fürWohnmobil & Camper

Höga Kusten: Warum sich die Küstenregion für einen Roadtrip lohnt

Schon der Name „Hohe Küste“ deutet an, was diese Region von vielen anderen Küstenabschnitten Schwedens unterscheidet. Meer bedeutet hier nicht flache Schärenlandschaft. Rund um die Höga Kusten reichen bewaldete Berge und Felsen teilweise unmittelbar bis ans Wasser.

Die Landschaft ist das Ergebnis einer außergewöhnlich starken Landhebung nach der letzten Eiszeit. Gemeinsam mit dem finnischen Kvarken-Archipel gehört die Höga Kusten deshalb zum UNESCO-Welterbe. Für uns ist diese geologische Besonderheit aber vor allem draußen sichtbar: an alten Geröllfeldern weit oberhalb des heutigen Meeresspiegels, tiefen Felsspalten, Aussichtspunkten und der zerklüfteten Küste.

Mit dem Wohnmobil kannst Du viele dieser Landschaften gut miteinander verbinden. Trotzdem würden wir hier bewusst langsam reisen. Die eigentlichen Highlights der Höga Kusten liegen für uns nicht auf der E4, sondern auf den Abstechern von der Hauptstraße.

Unsere Höga-Kusten-Route in 4 bis 6 Tagen

Wenn Du unsere Reise nachfahren möchtest, könnte die Aufteilung beispielsweise so aussehen:

Höga Kusten Roadtrip: Unsere Etappen
Tag 1 Härnösand → Smitingen
Tag 2 Högakustenbron → Nordingrå
Tag 3 Rotsidan → Skuleskogen
Tag 4 Skuleskogen Nationalpark
Tag 5 Weitere Wanderung im Skuleskogen
Tag 6 Örnsköldsvik & Fjällräven Outlet
Mit vier Tagen lässt sich die Route kompakter fahren. Wenn Du die Höga Kusten aber vor allem zum Wandern besuchst, würden wir eher fünf bis sechs Tage einplanen.

Die Einteilung ist nur ein Vorschlag. Gerade im Skuleskogen Nationalpark kannst Du problemlos mehr Zeit verbringen. Wir waren dort bereits mehrfach unterwegs und haben inzwischen Wanderungen von allen drei Eingängen unternommen.

Smitingen: Sandstrand und Schären bei Härnösand

Unser erster Abstecher führt von Härnösand nach Smitingen. Der breite Sandstrand passt auf den ersten Blick gar nicht so recht zu dem Bild, das man von der felsigen Höga Kusten im Kopf hat. Genau dieser Kontrast macht Smitingen für uns aber interessant.

Rund um den Strand beginnt das Naturreservat Smitingen-Härnöklubb. Wenn Du mehr Zeit mitbringst, kannst Du deshalb nicht nur am Meer entlanglaufen, sondern auch die Umgebung erkunden. Besonders ungewöhnlich sind die Felsformationen und Tunnelhöhlen, die durch die Kräfte des Meeres entstanden sind.

Wir haben Smitingen bereits in einem eigenen Artikel ausführlicher vorgestellt. Wenn Du hier einen längeren Stopp planst, findest Du dort unsere Eindrücke und weitere Tipps.

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Aktuell wird außerdem an einer Fuß- und Radverbindung zwischen Härnösand und Smitingen gearbeitet. Die Zufahrt zum Parkplatz des Naturreservats bleibt nach Angaben der zuständigen Verwaltung erreichbar.

Snibbens Camping: Übernachten direkt am Wasser

Wenn Du nach Smitingen weiter Richtung Norden fährst, ist Snibbens Camping eine schöne Übernachtungsmöglichkeit, die wir selbst bereits genutzt haben. Der Campingplatz liegt etwas westlich der direkten Route auf einer kleinen Landzunge am Wasser.

Uns hat dort vor allem die Lage gefallen. Einige Stellflächen befinden sich unmittelbar am Ufer, sodass Du morgens praktisch mit Blick aufs Wasser aufwachst. Gerade nach einem langen Reisetag ist das für uns wesentlich reizvoller als ein Campingplatz direkt an einer großen Durchgangsstraße.

Snibbens Camping liegt nur wenige Kilometer von der Högakustenbron entfernt. Du kannst den Platz deshalb auch als Ausgangspunkt für den nächsten Abschnitt unseres Roadtrips nutzen.

Blick auf den Stellplatz bei der Högakustenbron.

Högakustenbron: Das Wahrzeichen der Region

Spätestens an der Högakustenbron ist kaum noch zu übersehen, dass Du die namensgebende Landschaft erreicht hast. Die große Hängebrücke über den Ångermanälven ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Höga Kusten.

Wir haben hier schon einen besonders schönen Sonnenuntergang erlebt. Wenn das Licht am Abend über dem Ångermanälven steht und die Brücke langsam in der Dämmerung verschwindet, lohnt es sich, nicht sofort weiterzufahren.

Auch über diesen Stopp haben wir bereits einen eigenen Bericht geschrieben.

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Mit dem Wohnmobil an der Högakustenbron übernachten

Wir haben die Gegend an der Brücke auch mit dem Wohnmobil als Übernachtungsstopp genutzt. Heute gibt es unter anderem bei Hornö Brygga ausgewiesene Stellplätze für Wohnmobile und Wohnwagen. Zur Ausstattung gehören unter anderem Strom, Dusche, Toilette und Wasser.

Wenn Du nur einen Aussichtsstopp machen oder eine Wanderung unternehmen möchtest, findest Du außerdem am Hornöberget beim nördlichen Brückenkopf Parkmöglichkeiten. Hier beginnt auch die erste Etappe des Höga Kustenleden.

Von der E4 auf die kleinen Straßen von Nordingrå

Nach der Högakustenbron würden wir nicht einfach der E4 bis zum Skuleskogen folgen. Gerade der Abstecher durch Nordingrå macht diesen Abschnitt für uns erst zu einem richtigen Roadtrip.

Hier wird die Fahrt selbst zum Erlebnis. Kleine Straßen führen als Gravelroads durch eine hügelige Landschaft mit Seen, Wäldern und immer wieder Blicken Richtung Küste. Du brauchst länger als auf der direkten Verbindung, siehst dafür aber wesentlich mehr von der Höga Kusten.

Unser wichtigstes Ziel auf diesem Abschnitt ist Rotsidan.

Picknick am Rotsidan. Vergiß die Decke und den Kocher nicht!

Rotsidan: Rote Felsen direkt am Meer

Rotsidan ist einer unserer Lieblingsstopps an der Höga Kusten. Statt Sandstrand erwarten Dich hier große, weitgehend flache Felsplatten unmittelbar am Bottnischen Meerbusen. Gerade bei schönem Wetter kannst Du problemlos längere Zeit auf den warmen Felsen verbringen und aufs Meer schauen.

Vom Parkplatz führt ein etwa 600 Meter langer Weg zur Küste. Der Weg zum Rastplatz ist so angelegt, dass er auch mit Kinderwagen und Rollstuhl genutzt werden kann.

Wir haben Rotsidan ausführlich in einem eigenen Artikel beschrieben.

Interner Link: Rotsidan an der Höga Kusten

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Wichtig mit dem Wohnmobil: Nicht am Rotsidan-Parkplatz übernachten

Auch wenn der Parkplatz auf den ersten Blick verlockend wirkt, solltest Du ihn nicht als Wohnmobilstellplatz einplanen. Die Schutzbestimmungen des Naturreservats erlauben das Abstellen von Motorfahrzeugen nur an den dafür vorgesehenen Stellen und untersagen ausdrücklich das Aufstellen von Wohn- und Anhängern.

Wir nutzen Rotsidan deshalb als Tagesziel und fahren anschließend weiter. Für eine Übernachtung gibt es in der Region geeignetere Camping- und Stellplätze.

Wandern im Skuleskogen-Nationalpark.

Skuleskogen Nationalpark: Der Outdoor-Höhepunkt unseres Roadtrips

Für uns ist der Skuleskogen Nationalpark der Höhepunkt der Reise. Wenn Du gerne wanderst, solltest Du hier nicht nur ein oder zwei Stunden einplanen. Wir haben den Nationalpark inzwischen von allen drei Eingängen erkundet und dabei sehr unterschiedliche Touren unternommen.

Der Nationalpark besitzt die drei Zugänge Entré Nord, Entré Syd und Entré Väst. Welchen Du wählst, hängt vor allem davon ab, welche Landschaft und welche Wanderung Du erleben möchtest.

Statt sämtliche Touren hier noch einmal ausführlich zu beschreiben, haben wir unsere Erfahrungen in unserem großen Skuleskogen-Nationalpark-Guide zusammengefasst. Dort findest Du auch die weiterführenden Berichte zu unseren einzelnen Wanderungen.

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Entré Nord: Küste, Inseln und Tärnättvattnet

Von Entré Nord sind wir Richtung Tärnättholmarna und Tärnättvattnet gewandert. Diese Tour gefällt uns besonders wegen der Kombination aus Wald, Küste und Wasser.

Wenn Du die maritime Seite des Nationalparks erleben möchtest, ist der nördliche Eingang deshalb eine interessante Wahl.

Entré Syd: Die große Skuleskogen-Wanderung

Unsere anspruchsvollere Tour startete am Entré Syd. Von hier waren wir unter anderem am Slåttdalsberget, an der Slåttdalsskrevan, am Tärnättvattnet und bei Kälsviken unterwegs.

Für diese Tour solltest Du einen richtigen Wandertag einplanen. Das Gelände im Skuleskogen ist teilweise deutlich anspruchsvoller, als es die Höhenmeter einer typischen Küstenwanderung zunächst vermuten lassen.

Entré Väst: Kurze Tour auf der Nylandsruten

Nicht immer muss es eine lange Tageswanderung sein. Vom Entré Väst sind wir die kurze Nylandsruten gelaufen. Mit ungefähr 1,4 Kilometern hin und zurück eignet sie sich hervorragend, wenn Du nur wenige Stunden Zeit hast oder einen zusätzlichen Eindruck vom Nationalpark bekommen möchtest.

Gerade deshalb finden wir es spannend, alle drei Eingänge zu kennen: Jeder zeigt eine andere Seite des Skuleskogen.

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Parkplatz am Entré Syd des skuleskogen Nationalpark.

Übernachten mit dem Wohnmobil an den drei Eingängen

Wir haben mit unserem Wohnmobil bereits alle drei Parkplätze an Entré Nord, Syd und Väst genutzt und dort auch übernachtet. Für uns ist das ausgesprochen praktisch, weil wir morgens direkt vom Wohnmobil auf die Wanderung starten können.

Aktuell gilt für Parkplätze ohne abweichende Beschilderung grundsätzlich eine maximale Parkdauer von 24 Stunden. Gerade am Entré Syd kann es im Sommer allerdings sehr voll werden. Prüfe deshalb immer die Beschilderung vor Ort und verhalte Dich auf den Parkplätzen wie beim Parken beziehungsweise Übernachten im Fahrzeug – nicht wie auf einem Campingplatz.

Skuleskogen mit dem Wohnmobil
Entré Nord Küste & Tärnättholmarna
Entré Syd Große Tageswanderungen
Entré Väst Kurze Nylandsruten
Unsere Erfahrung alle drei Parkplätze genutzt
Übernachten Beschilderung vor Ort beachten
Vor allem Entré Syd kann in der Hauptsaison sehr voll werden. Wenn Du hier übernachten möchtest, solltest Du besonders rücksichtsvoll stehen und keine Campingmöbel, Markise oder andere Campingausrüstung außerhalb des Fahrzeugs aufbauen.

Wie viele Tage solltest Du für Skuleskogen einplanen?

Wenn Du lediglich einen Eindruck vom Nationalpark bekommen möchtest, reicht ein Tag. Für unseren Höga-Kusten-Roadtrip würden wir trotzdem zwei Tage reservieren.

Dadurch kannst Du beispielsweise an einem Tag eine längere Wanderung unternehmen und am zweiten Tag einen anderen Eingang erkunden. Gleichzeitig bist Du wetterunabhängiger. Gerade bei längeren Touren würden wir einen Regentag lieber für die Weiterfahrt nutzen und bei besserem Wetter wandern.

Wer überhaupt nicht wandern möchte, kann die gesamte Höga-Kusten-Route entsprechend verkürzen. Für uns würde dabei allerdings ein wesentlicher Teil dessen verloren gehen, was diese Region besonders macht.

Örnsköldsvik: Outdoor-Shopping zum Abschluss

Nach mehreren Tagen am Meer und auf Wanderwegen führt unsere Route weiter nach Örnsköldsvik. Dort machen wir regelmäßig einen etwas anderen Zwischenstopp: beim Fjällräven Outlet.

Genauer gesagt befindet sich heute in der ehemaligen Fjällräven-Fabrik südlich von Örnsköldsvik ein großes Naturkompaniet Outlet. Neben Fjällräven findest Du dort auch reduzierte Outdoor-Ausrüstung anderer Marken. Wir schauen hier immer wieder vorbei, wenn wir ohnehin auf der E4 unterwegs sind.

Praktisch für einen Roadtrip mit Wohnmobil oder Wohnwagen ist der große Parkplatz. Das Outlet liegt nur wenige Kilometer südlich des Stadtzentrums und damit fast direkt an unserer weiteren Route.

Koordinaten Naturkompaniet Outlet:
📍 63.2439, 18.6880

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Übernachten an der Höga Kusten: Unsere Erfahrungen

Wir kombinieren auf dieser Route Campingplätze, Stellplätze und geeignete Parkplätze. Besonders schön haben wir beispielsweise auf Snibbens Camping direkt am Wasser gestanden. Rund um die Högakustenbron gibt es ebenfalls Stellplatzmöglichkeiten.

Für Wanderungen im Skuleskogen sind die Parkplätze an den drei Eingängen für uns besonders praktisch. Hier gilt aber: Übernachten im geparkten Wohnmobil ist etwas anderes als Campen. Wir stellen deshalb keine Campingmöbel heraus und achten immer auf die aktuelle Beschilderung.

Am Rotsidan-Parkplatz solltest Du dagegen keine Übernachtung einplanen. Lies die regionalen Bestimmungen direkt am Parkplatz. Gerade an Naturschutzgebieten würden wir uns nie allein darauf verlassen, dass ein Parkplatz in einer App als Übernachtungsplatz eingetragen ist.

Pause am See im Skuleskogen Nationalpark

Unsere Empfehlung: Lieber weniger Stopps und mehr Zeit draußen

Natürlich gibt es an der Höga Kusten noch deutlich mehr Sehenswürdigkeiten. Du könntest die Route problemlos um Fischerdörfer, Aussichtspunkte, weitere Wanderungen und Ausflüge auf die vorgelagerten Inseln erweitern.

Wir würden trotzdem nicht versuchen, alles in eine Reise zu packen. Für uns lebt die Höga Kusten gerade davon, dass wir das Wohnmobil abstellen und mehrere Stunden draußen verbringen. Ein Wandertag im Skuleskogen oder ein langer Nachmittag auf den Felsen von Rotsidan bleibt uns stärker in Erinnerung als fünf zusätzliche Fotostopps.

Mit vier bis sechs Tagen bekommst Du deshalb eine gute Mischung aus Roadtrip und Outdoor-Reise. Wenn Du drei verschiedene Wanderungen im Skuleskogen unternehmen möchtest oder einfach langsamer reist, kannst Du problemlos noch ein oder zwei Tage anhängen.

Noch ein Tipp nördlich von Örnsköldsvik: Skallbergsgrottan

Wenn Du nach unserem Höga-Kusten-Roadtrip noch weiterreisen möchtest, haben wir selbst noch ein Ziel auf unserer Liste: die Skallbergsgrottan im Naturreservat Skallberget bei Gideå.

Im Skallberget befindet sich ein ausgedehntes System aus Felsspalten und Höhlengängen, durch das Du teilweise mit Leitern und anderen Hilfen gelangst.

Die Tour ist allerdings kein normaler Spaziergang. In der Höhle ist es vollständig dunkel und stellenweise sehr eng. Die zuständige Verwaltung empfiehlt ausdrücklich Helm, Stirnlampe, robuste Kleidung und Handschuhe. Außerdem solltest Du körperlich fit sein und keine Probleme mit engen Räumen haben.

Wichtig ist auch, vor der Anfahrt den aktuellen Öffnungsstatus zu prüfen. Die Anlagen werden regelmäßig kontrolliert und können zeitweise geschlossen sein. Für die Saison 2026 wurde die Höhle wieder zur Erkundung freigegeben.

Koordinaten Skallbergsgrottan:
📍 63.4966, 18.9340

Für uns ist die Skallbergsgrottan damit kein Bestandteil des eigentlichen Höga-Kusten-Roadtrips, sondern ein spannender Ausblick auf die Weiterreise nördlich von Örnsköldsvik.

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Fazit: Höga Kusten mit dem Wohnmobil

Die Höga Kusten ist für uns keine Region, die man einfach auf der E4 durchfahren sollte. Die schönsten Erlebnisse beginnen meist dort, wo wir die Hauptstraße verlassen: am Sandstrand von Smitingen, auf den Felsen von Rotsidan oder auf den Wanderwegen im Skuleskogen Nationalpark.

Gerade mit dem Wohnmobil lässt sich die Region hervorragend erkunden. Die Entfernungen zwischen den einzelnen Stopps bleiben überschaubar und trotzdem verändert sich die Landschaft immer wieder. Dazu kommen mehrere Möglichkeiten, direkt am Wasser oder in unmittelbarer Nähe zu unseren Wanderungen zu übernachten.

Wenn Du vier bis sechs Tage Zeit hast, würden wir deshalb lieber weniger Orte auswählen und diese richtig erleben. Genau so ist die Höga Kusten für uns zu einer der Regionen Schwedens geworden, zu denen wir immer wieder gerne zurückkehren.

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Matthias

Nordlandverrückt und gerne draußen unterwegs. Hat Spaß am Fotografieren, Wandern, Packrafting und Mountainbiking. Ab 2026 Vollzeit im Reisemobil unterwegs auf der Suche nach mehr Freiheit und mehr Norden.

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