Polarlicht-Vorhersage: So findest Du heraus, wann Du Polarlichter sehen kannst
Du bist in Norwegen, Schweden oder Finnland unterwegs, draußen ist es endlich dunkel und die entscheidende Frage lautet: Gibt es heute Nacht Polarlichter?
Für eine Antwort darauf reicht es nicht, einfach nur den Kp-Index in einer Polarlicht-App anzuschauen. Ob Du tatsächlich Polarlichter sehen kannst, hängt von mehreren Faktoren ab. Neben der Sonnenaktivität spielen Dein Standort, das aktuelle Polarlichtoval und vor allem das Wetter eine wichtige Rolle.
Wir schauen deshalb nicht nur auf einen einzelnen Wert. Bevor wir am Abend mit Kamera und Stativ losziehen, prüfen wir mehrere Informationen und entscheiden dann, ob sich das Warten draußen wahrscheinlich lohnt.
In diesem Artikel zeige ich Dir, wie Du eine Polarlicht-Vorhersage richtig einschätzt und welche Werte für uns tatsächlich interessant sind.
Das Wichtigste zur Polarlicht-Vorhersage in Kürze
Wenn Du heute Abend Polarlichter sehen möchtest, solltest Du vor allem diese Punkte prüfen:
- Ist es an Deinem Standort dunkel genug?
- Wie hoch ist die geomagnetische Aktivität?
- Wo befindet sich aktuell das Polarlichtoval?
- Wie entwickeln sich Sonnenwind und interplanetares Magnetfeld?
- Ist der Himmel an Deinem Standort wolkenfrei?
- Gibt es einen möglichst dunklen Beobachtungsplatz?
Je weiter Du Dich im Norden und damit häufig näher am typischen Polarlichtoval befindest, desto weniger spektakulär muss der Kp-Index aussehen, damit Du trotzdem gute Chancen auf Polarlichter hast.
Umgekehrt hilft Dir auch eine starke geomagnetische Aktivität wenig, wenn über Deinem Standort eine geschlossene Wolkendecke hängt.
Eine gute Polarlicht-Vorhersage besteht deshalb immer aus Weltraumwetter und normalem Wetter.
Planst Du eine Reise nach Skandinavien?
Von Anreise, Maut und Fähren bis zu Freistehen, Internet und Gesundheit: Wir haben die wichtigsten Punkte aus unseren Reisen nach Norwegen, Schweden und Finnland für Dich zusammengestellt.
Warum lassen sich Polarlichter nicht exakt vorhersagen?
Eine Wetter-App kann Dir heute recht zuverlässig sagen, wann morgen ungefähr Regen aufzieht. Bei Polarlichtern ist eine solche zeitliche Genauigkeit wesentlich schwieriger.
Ursache der Polarlichter sind geladene Teilchen aus dem Sonnenwind, die mit dem Magnetfeld und der oberen Atmosphäre der Erde wechselwirken. Die Bedingungen zwischen Sonne und Erde verändern sich ständig.
Es gibt zwar Messungen und Modelle, mit denen sich die Wahrscheinlichkeit für geomagnetische Aktivität abschätzen lässt. Eine Aussage wie „um 22:37 Uhr erscheinen an diesem Fjord für 15 Minuten starke Polarlichter“ ist damit aber nicht möglich.
Je näher der betreffende Zeitraum rückt, desto interessanter werden deshalb aktuelle Messdaten.
Für unsere Reiseplanung interessieren uns Prognosen einige Tage vorher. Wenn wir aber wissen wollen, ob wir heute Abend wirklich rausgehen sollen, schauen wir zusätzlich auf aktuelle Daten und natürlich auf die Bewölkung.
Der Kp-Index: hilfreich, aber nicht die ganze Vorhersage
Der Kp-Index ist wahrscheinlich der bekannteste Wert im Zusammenhang mit Polarlichtern. Er beschreibt die globale geomagnetische Aktivität auf einer Skala von 0 bis 9.
Je höher der Wert, desto stärker ist grundsätzlich die geomagnetische Aktivität und desto weiter kann sich der Bereich, in dem Polarlichter sichtbar werden, in Richtung niedrigerer Breiten ausdehnen.
Das bedeutet aber nicht:
Kp 2 = keine Polarlichter und Kp 5 = garantiert Polarlichter.
Gerade weit im Norden kannst Du auch bei niedrigen Kp-Werten sehr schöne Polarlichter erleben.
Deshalb verwenden wir den Kp-Index eher als Orientierung und nicht als Ampel, die uns eindeutig „Polarlicht“ oder „kein Polarlicht“ anzeigt.
Wenn Du genauer wissen möchtest, was hinter dem Wert steckt und warum starre Tabellen wie „ab Kp 4 sieht man Polarlichter in Stadt X“ problematisch sind, findest Du das ausführlich in unserem Beitrag zum Kp-Index für Polarlichter erklärt.
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Das Polarlichtoval ist oft interessanter als eine Kp-Zahl
Für die praktische Beobachtung lohnt sich ein Blick auf das sogenannte Polarlichtoval.
Polarlichter treten nicht gleichmäßig über der gesamten Nordhalbkugel auf. Stattdessen gibt es einen ringförmigen Bereich rund um den geomagnetischen Pol, in dem die Wahrscheinlichkeit besonders hoch ist.
Dieser Bereich verändert sich abhängig von der geomagnetischen Aktivität.
Bei stärkeren Ereignissen kann sich das Polarlichtoval deutlich ausweiten. Dadurch können Polarlichter auch wesentlich weiter südlich sichtbar werden.
Für uns als Reisende ist deshalb nicht nur interessant, welche Kp-Zahl eine App anzeigt, sondern auch:
Wo befindet sich das Polarlichtoval gerade im Verhältnis zu unserem Standort?
Eine grafische Darstellung ist dafür häufig intuitiver als eine einzelne Zahl.
Sonnenwind: Was kommt gerade bei der Erde an?
Wenn Du Dich etwas intensiver mit Polarlicht-Vorhersagen beschäftigst, wirst Du schnell auf Daten zum Sonnenwind stoßen.
Der Sonnenwind besteht aus geladenen Teilchen, die von der Sonne ins All strömen. Interessant sind unter anderem seine Geschwindigkeit und Dichte.
Hohe Werte allein bedeuten allerdings noch nicht automatisch, dass Du kurz darauf spektakuläre Polarlichter sehen wirst.
Für die Wechselwirkung mit dem Erdmagnetfeld spielt auch die Ausrichtung des interplanetaren Magnetfeldes eine wichtige Rolle.
Deshalb lohnt es sich, mehrere Werte gemeinsam zu betrachten, anstatt auf einen einzelnen besonders hohen Messwert zu warten.
Was bedeutet der Bz-Wert?
In vielen Polarlicht-Apps und Space-Weather-Diagrammen findest Du einen Wert mit der Bezeichnung Bz.
Vereinfacht gesagt beschreibt er eine Nord-Süd-Komponente des interplanetaren Magnetfeldes.
Für Polarlichtbeobachter sind längere Phasen mit einer südlichen, also negativen Bz-Ausrichtung häufig interessant. Unter passenden Bedingungen kann dadurch Energie besonders effektiv in die Magnetosphäre der Erde übertragen werden und die geomagnetische Aktivität zunehmen.
Aber auch hier gilt:
Ein negativer Bz-Wert ist keine Garantie für Polarlichter.
Wir betrachten ihn zusammen mit Sonnenwind, geomagnetischer Aktivität und den aktuellen Aurora-Modellen.
Für Einsteiger ist es deshalb überhaupt nicht notwendig, ständig einzelne Diagramme mit Sonnenwinddaten zu analysieren. Eine gute Polarlicht-App oder ein aktuelles Aurora-Modell kann für die erste Einschätzung wesentlich übersichtlicher sein.
Der wichtigste Faktor wird häufig vergessen: Wolken
Du kannst perfekte Werte für die geomagnetische Aktivität haben – wenn über Dir eine geschlossene Wolkendecke liegt, wirst Du von den Polarlichtern trotzdem nichts sehen.
Deshalb gehört für uns eine gute Wettervorhersage zwingend zur Polarlicht-Vorhersage.
Besonders interessant ist dabei nicht einfach nur die allgemeine Wetterangabe „bewölkt“, sondern die tatsächliche Bewölkung während der kommenden Stunden.
Gerade in Norwegen kann das entscheidend sein. Auf relativ kurzer Entfernung können sich die Bedingungen deutlich unterscheiden.
Wenn wir Polarlichter fotografieren möchten, schauen wir deshalb gezielt, ob sich in erreichbarer Entfernung wolkenfreie Bereiche entwickeln könnten.
Manchmal lohnt es sich eher, 30 oder 50 Kilometer in Richtung eines klaren Himmels zu fahren, als am vermeintlich perfekten Fotospot unter einer geschlossenen Wolkendecke zu warten.
Dunkelheit und Lichtverschmutzung
Damit Du Polarlichter gut erkennen kannst, brauchst Du außerdem ausreichend Dunkelheit.
Das klingt selbstverständlich, ist bei einer Reise durch Skandinavien aber nicht ganz trivial. Im hohen Norden sind die Nächte im Sommer so hell, dass Polarlichtbeobachtungen trotz vorhandener Aktivität praktisch nicht möglich sind.
Mit zunehmender Dunkelheit im Spätsommer und Herbst beginnt die interessante Zeit wieder.
Zusätzlich solltest Du möglichst Abstand von starken künstlichen Lichtquellen halten. Straßenlaternen, beleuchtete Gebäude oder größere Städte verschlechtern die Wahrnehmung schwacher Polarlichter und erschweren gleichzeitig das Fotografieren.
Ein dunkler Standort mit freiem Blick zum Himmel ist deshalb ideal.
Bei schwächeren Polarlichtern lohnt sich insbesondere ein freier Blick in Richtung Norden. Bei starker Aktivität können die Lichter dagegen große Teile des Himmels überspannen oder sogar direkt über Dir erscheinen.
Unsere Vorgehensweise: So prüfen wir die Polarlicht-Chancen am Abend
Wenn wir im Norden unterwegs sind und die Bedingungen interessant aussehen, machen wir daraus keine Wissenschaft. Für uns hat sich ein relativ einfacher Ablauf bewährt.
1. Wetter und Bewölkung prüfen
Zuerst schauen wir uns an, ob der Himmel am Abend überhaupt frei werden könnte.
Ist für die gesamte Region eine dichte Wolkendecke angekündigt, müssen die Space-Weather-Werte schon sehr interessant sein, damit wir noch größere Strecken fahren.
Gibt es dagegen größere Wolkenlücken oder einen klaren Himmel, schauen wir genauer hin.
2. Polarlichtoval ansehen
Danach prüfen wir, wie die aktuelle beziehungsweise prognostizierte Aurora-Aktivität räumlich aussieht.
Liegt unser Standort günstig zum Polarlichtoval, werden die weiteren Daten interessant.
3. Kp-Index als Orientierung nutzen
Anschließend schauen wir auf die prognostizierte geomagnetische Aktivität.
Den Kp-Wert sehen wir dabei nicht als Mindestvoraussetzung. Besonders weit im Norden würden wir einen Abend niemals nur deshalb abschreiben, weil die Zahl in der App niedrig aussieht.
4. Aktuelle Sonnenwinddaten anschauen
Wenn wir genauer wissen wollen, wie sich die Situation gerade entwickelt, schauen wir zusätzlich auf Sonnenwind und Magnetfelddaten.
Interessant wird es beispielsweise, wenn mehrere günstige Faktoren gleichzeitig auftreten und die aktuellen Aurora-Daten ebenfalls zunehmende Aktivität zeigen.
5. Einen dunklen Standort suchen
Wenn die Bedingungen passen, suchen wir uns einen möglichst dunklen Platz mit freiem Blick zum Himmel.
Für Fotos achten wir zusätzlich auf einen interessanten Vordergrund. Ein Fjord, Berge, ein einzelner Baum, der Camper oder eine Hütte können ein Polarlichtfoto wesentlich spannender machen als nur grünes Licht vor schwarzem Himmel.
6. Nicht nur auf das Handy schauen
Das klingt banal, ist aber wichtig.
Eine App kann Dir nur Daten und Wahrscheinlichkeiten liefern. Sie sieht nicht exakt das, was gerade über Deinem Kopf passiert.
Deshalb schauen wir bei interessanten Bedingungen regelmäßig selbst nach draußen.
Und manchmal erkennt die Kamera schwache Polarlichtstrukturen und Farben sogar deutlicher als das menschliche Auge.
Welche Polarlicht-Vorhersagen und Apps sind sinnvoll?
Es gibt zahlreiche Apps und Webseiten zur Polarlicht-Vorhersage. Für uns ist weniger entscheidend, welche App das schönste Design hat, sondern welche Informationen sie liefert.
Hilfreich finden wir insbesondere:
- aktuelle geomagnetische Aktivität
- Kp-Prognose
- Darstellung des Polarlichtovals
- Sonnenwinddaten
- Bz beziehungsweise Magnetfelddaten
- lokale Bewölkung
- Benachrichtigungen bei erhöhter Aktivität
Für die zugrunde liegenden Weltraumwetterdaten ist das Space Weather Prediction Center der NOAA eine der wichtigsten Quellen. Dort findest Du unter anderem aktuelle Messwerte, Kp-Prognosen und Modelle zur Aurora-Aktivität.
In Skandinavien sind außerdem die Angebote der jeweiligen Wetter- und Forschungsdienste interessant. Gerade regionale Messstationen können eine wertvolle Ergänzung zu globalen Modellen sein.
Für das normale Wetter verwenden wir zusätzlich eine detaillierte Wettervorhersage und achten besonders auf die Bewölkung der kommenden Stunden.
Statt uns auf eine einzelne App zu verlassen, kombinieren wir also Polarlichtdaten und Wettervorhersage.
Wie weit im Voraus kann man Polarlichter vorhersagen?
Grundsätzlich gilt: Je weiter die Vorhersage in der Zukunft liegt, desto eher solltest Du sie als grobe Orientierung verstehen.
Einige Wochen oder Monate vorher
Für die konkrete Polarlichtaktivität eines bestimmten Abends ist dieser Zeitraum kaum sinnvoll.
Für die Reiseplanung kannst Du aber berücksichtigen, wann es an Deinem Ziel überhaupt ausreichend dunkel ist und in welchen Regionen statistisch gute Bedingungen bestehen.
Einige Tage vorher
Jetzt werden Space-Weather-Prognosen interessanter. Größere Ereignisse auf der Sonne können Hinweise darauf liefern, dass erhöhte geomagnetische Aktivität möglich wird.
Für uns ist das der Zeitpunkt, an dem wir beispielsweise überlegen, ob wir einen bestimmten Ort lieber einen Tag früher oder später anfahren.
Am selben Tag
Jetzt kombinieren wir die Prognosen mit der lokalen Wettervorhersage.
Die entscheidende Frage lautet dann nicht mehr nur:
Wie hoch könnte die Polarlichtaktivität werden?
Sondern:
Wo treffen heute Abend gute Polarlichtbedingungen und möglichst klarer Himmel zusammen?
Kurz vorher
Jetzt gewinnen aktuelle Messwerte und kurzfristige Modelle an Bedeutung.
Das ist der Zeitpunkt, an dem wir entscheiden, ob Kamera, Stativ und warme Kleidung bereitgelegt werden.
Kann man Polarlichter auch bei niedrigem Kp-Index sehen?
Ja.
Das ist besonders für Reisen durch Nordnorwegen, Nordschweden und Nordfinnland wichtig.
Du solltest deshalb einen niedrigen Kp-Wert nicht automatisch als Grund ansehen, im Camper zu bleiben.
Je günstiger Dein Standort zum Polarlichtoval liegt, desto weniger ist ein hoher globaler Kp-Wert Voraussetzung für eine Beobachtung.
Genau deshalb halte ich Apps, die ausschließlich eine Kp-Zahl prominent anzeigen, für die praktische Polarlichtsuche nur bedingt hilfreich.
Und wie sieht es bei sehr hohem Kp aus?
Eine hohe geomagnetische Aktivität wird besonders dann spannend, wenn Du Dich weiter südlich befindest.
Bei starken geomagnetischen Ereignissen kann sich der Bereich möglicher Polarlichtsichtungen weit nach Süden ausdehnen.
Das erklärt auch, warum Polarlichter gelegentlich in Regionen sichtbar werden, in denen sie normalerweise selten beobachtet werden.
Aber auch dann bleiben die irdischen Bedingungen entscheidend: Es muss dunkel sein und die Wolken dürfen Dir nicht die Sicht versperren.
Unser wichtigster Tipp: Nicht auf den perfekten Wert warten
Eine der wichtigsten Erfahrungen bei der Polarlichtsuche ist für uns, nicht zu sehr auf Zahlen zu fixieren.
Wenn Du im hohen Norden bist, der Himmel klar ist und grundsätzlich Polarlichtaktivität möglich ist, geh raus und schau nach oben.
Wir haben gelernt, dass ein unspektakulärer Wert auf dem Smartphone nicht bedeutet, dass sich ein Abend nicht lohnt.
Umgekehrt können beeindruckende Prognosen enttäuschend enden, wenn das Wetter nicht mitspielt oder sich die geomagnetische Aktivität anders entwickelt als erwartet.
Eine Polarlicht-Vorhersage ist deshalb genau das: eine Vorhersage und keine Garantie.
Polarlichter fotografieren: Kamera bereithalten
Wenn die Bedingungen passen, solltest Du Deine Kamera möglichst schon vorbereitet haben.
Polarlichter können sich innerhalb kurzer Zeit stark verändern. Ein zunächst schwacher grüner Bogen kann plötzlich deutlich heller werden und sich schnell über den Himmel bewegen.
Dann möchtest Du nicht erst im Dunkeln herausfinden, wo an Deiner Kamera ISO oder Belichtungszeit eingestellt werden.
Wir haben Polarlichter mit einer Systemkamera, dem Smartphone, einer GoPro und einer Insta360 aufgenommen und die Ergebnisse miteinander verglichen.
In unserem ausführlichen Beitrag Polarlichter fotografieren: DSLR, Handy, GoPro & Insta360 im Vergleich findest Du unsere Erfahrungen und konkrete Startwerte für die Kameraeinstellungen.
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Fazit: Eine gute Polarlicht-Vorhersage besteht aus mehreren Bausteinen
Wenn Du nur einen Punkt aus diesem Artikel mitnimmst, dann diesen:
Verlass Dich bei der Polarlichtsuche nicht ausschließlich auf den Kp-Index.
Wir kombinieren für unsere Einschätzung mehrere Informationen:
Polarlichtoval + geomagnetische Aktivität + aktuelle Sonnenwinddaten + Bewölkung + Dunkelheit + eigener Standort.
Gerade im hohen Norden musst Du nicht auf spektakuläre Kp-Werte warten. Ein klarer dunkler Himmel und eine günstige Position zum Polarlichtoval können wesentlich wichtiger sein.
Und wenn die Bedingungen halbwegs vielversprechend aussehen?
Dann legen wir Kamera und Stativ bereit, ziehen uns warm an und schauen lieber einmal zu oft nach draußen als einmal zu wenig.



