Ein Kompressor gehört für uns zu den sinnvollsten Ausrüstungsgegenständen im Wohnmobil. Damit können wir unterwegs den Reifendruck kontrollieren und bei Bedarf Luft nachfüllen, ohne dafür auf eine Tankstelle angewiesen zu sein.
Gerade bei einem schweren Wohnmobil ist allerdings nicht jeder kleine 12-Volt-Kompressor dafür geeignet. Unsere Erfahrung mit unserem Iveco Daily hat gezeigt, dass nicht allein der maximal angegebene Druck entscheidend ist. Ein großer Wohnmobilreifen enthält erheblich mehr Luft als ein kleiner Pkw-Reifen und entsprechend leistungsfähig sollte der Kompressor sein.
Wir selbst haben deshalb einen leistungsfähigen ARB-Kompressor fest in unserem Fahrzeug eingebaut. Wenn Du keinen Kompressor fest installieren möchtest, gibt es aber auch mobile Geräte, die sich im Wohnmobil mitnehmen lassen.
In diesem Beitrag zeigen wir Dir, worauf wir bei einem Kompressor fürs Wohnmobil achten würden und welche Modelle aufgrund ihrer technischen Eigenschaften interessant sind.
Warum wir einen Kompressor im Wohnmobil dabeihaben
Auf unseren Reisen durch Skandinavien sind wir häufig weit entfernt von größeren Orten unterwegs. Den Reifendruck möchten wir deshalb unabhängig von einer Tankstelle kontrollieren und bei Bedarf korrigieren können.
Hinzu kommt unsere Erfahrung, dass die Kompressoren an Tankstellen nicht immer für den benötigten Reifendruck unseres Wohnmobils geeignet sind.
Ein eigener Kompressor gibt uns deshalb die Möglichkeit, den Reifendruck dort anzupassen, wo das Fahrzeug gerade steht.
Unsere Erfahrung:
Die meisten Luftdruck-Kompressoren an Tankstellen liefern für unser Fahrzeug nicht die benötigten 6,5 bar Luftdruck und sind so für uns nutzlos. Daher haben wir uns für eine unabhängige Lösung entschieden.
Warum ein kleiner Pkw-Kompressor fürs Wohnmobil nicht immer ausreicht
Bei der Suche nach einem mobilen Reifenkompressor fällt zunächst auf, dass selbst kleine Geräte mit erstaunlich hohen Maximaldrücken beworben werden.
Davon sollte man sich nicht täuschen lassen.
Für einen Wohnmobilreifen muss der Kompressor nicht nur den erforderlichen Druck erreichen. Er muss gleichzeitig eine wesentlich größere Luftmenge bewegen als bei einem kleinen Pkw-Reifen.
Ein Gerät kann deshalb auf dem Papier einen ausreichend hohen Maximaldruck erreichen und trotzdem für große Wohnmobilreifen nur eingeschränkt geeignet sein.
Maximaldruck: Wie viel bar sollte ein Kompressor schaffen?
Der benötigte Reifendruck hängt vom Fahrzeug, den montierten Reifen und der tatsächlichen Belastung ab. Deshalb gibt es keinen universellen Reifendruck, der für jedes Wohnmobil gilt.
Vor dem Kauf sollte der Kompressor aber mindestens den für Dein Fahrzeug erforderlichen Druck zuverlässig erreichen können – und dabei noch ausreichende Leistungsreserven besitzen.
Wichtig:
Orientiere Dich beim richtigen Reifendruck nicht an einem pauschalen Wert aus dem Internet, sondern an den Vorgaben für Dein Fahrzeug und Deine Reifenkombination. Hier lohnt es sich, die entsprechende gewichtsabhängige Tabelle für Deinen Reifen vom Hersteller zu besorgen.
Förderleistung: Bei großen Reifen besonders wichtig
Neben dem erreichbaren Druck ist die Förderleistung eines der wichtigsten Kriterien.
Je größer der Reifen, desto mehr Luft muss der Kompressor hineinbefördern. Eine hohe Förderleistung kann deshalb einen deutlichen Unterschied bei der benötigten Zeit machen.
Leider geben nicht alle Hersteller die Förderleistung unter vergleichbaren Bedingungen an. Ein direkter Vergleich anhand eines einzelnen Liter-pro-Minute-Wertes ist deshalb nicht immer möglich.
Bei einem Wohnmobil würden wir die Förderleistung trotzdem wesentlich stärker berücksichtigen als bei einem Kompressor, der lediglich gelegentlich einen kleinen Pkw-Reifen nachfüllen soll.
Einschaltdauer: Nicht jeder Kompressor kann dauerhaft laufen
Ein weiterer Punkt ist die mögliche Betriebsdauer.
Beim Nachfüllen eines einzelnen Reifens fällt das vielleicht kaum auf. Müssen dagegen mehrere große Reifen hintereinander befüllt werden, arbeitet der Kompressor deutlich länger.
Ein leistungsfähiges Gerät für große Fahrzeuge sollte deshalb nicht nur hohen Druck erzeugen können, sondern auch für längere Laufzeiten ausgelegt sein
Stromversorgung: 12-Volt-Steckdose oder direkt an die Batterie?
Kompakte Reifenkompressoren werden häufig einfach an eine 12-Volt-Steckdose angeschlossen. Das ist bequem und für Geräte mit überschaubarer Leistungsaufnahme eine praktische Lösung.
Leistungsfähigere Kompressoren benötigen allerdings deutlich mehr Strom und werden deshalb teilweise direkt mit der Fahrzeugbatterie verbunden.
Vor dem Kauf solltest Du deshalb prüfen, wie das jeweilige Gerät mit Strom versorgt wird und ob der vorgesehene Anschluss im Wohnmobil dafür geeignet ist.
Akku-Kompressoren
Daneben gibt es kompakte Geräte mit integriertem Akku. Sie sind besonders flexibel und benötigen während des Betriebs weder Kabel noch einen direkten Fahrzeuganschluss.
Für Fahrradreifen, kleinere Fahrzeuge und gelegentliches Nachfüllen können solche Geräte ausgesprochen praktisch sein.
Bei großen Wohnmobilreifen würden wir allerdings besonders genau auf Förderleistung, maximalen Druck und Laufzeit achten. Die kompakte Bauweise allein macht einen Akku-Kompressor noch nicht zum idealen Wohnmobil-Kompressor.
ℹ️ Gut vorbereitet für kleinere Reparaturen unterwegs: Neben dem Kompressor haben wir natürlich auch Werkzeug an Bord. In unserem Beitrag [Werkzeug fürs Wohnmobil] zeigen wir Dir, welche Werkzeuge und Reparaturhelfer wir auf unseren Reisen tatsächlich dabeihaben.
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Ein gut ausgestatteter Werkzeugkoffer gehört für uns auf längeren Reisen zur Grundausstattung im Wohnmobil. Dabei geht es nicht darum, eine...
Schlauch- und Kabellänge nicht unterschätzen
Beim Pkw ist die Entfernung zwischen Stromanschluss und Reifen relativ überschaubar. Bei einem langen Wohnmobil sieht das anders aus.
Vor dem Kauf solltest Du deshalb überlegen, ob Stromkabel und Druckluftschlauch tatsächlich alle Reifen erreichen.
Das gilt besonders für größere Wohnmobile und Fahrzeuge mit langem Radstand.
Bei leistungsfähigen Geräten mit direktem Batterieanschluss kann ein langer Druckluftschlauch besonders praktisch sein: Der Kompressor bleibt an einer Stelle stehen und nur der Schlauch wird bis zum jeweiligen Reifen geführt.
Manometer und automatische Abschaltung
Viele mobile Kompressoren besitzen ein integriertes Manometer. Digitale Geräte bieten teilweise zusätzlich die Möglichkeit, einen gewünschten Reifendruck vorzugeben und den Kompressor beim Erreichen dieses Wertes automatisch abzuschalten.
Das ist komfortabel, ersetzt für uns aber nicht automatisch ein gutes separates Reifendruckmessgerät.
Unsere Lösung:
Wir haben uns gegen eine batterieabhängige Lösung entschieden, um eine potentielle Fehlerquelle (Batterie leer) zu eliminieren.
Drei Kompressor-Klassen fürs Wohnmobil
Nicht jeder Camper benötigt denselben Kompressor. Wir würden die Geräte deshalb eher nach Einsatzzweck als ausschließlich nach Preis unterscheiden.
Einhell CE-CC 18 Li: kompakt und kabellos für kleinere Camper
Wenn Du einen möglichst kompakten Kompressor suchst und bereits Akkus aus dem Power X-Change System von Einhell verwendest, ist der Einhell CE-CC 18 Li eine interessante Lösung. Der Kompressor arbeitet mit einem 18-Volt-Akku und kommt deshalb während des Betriebs komplett ohne Verbindung zum Bordnetz aus.
Das ist unterwegs ausgesprochen praktisch: Kompressor aus dem Staufach nehmen, Akku einsetzen und direkt am jeweiligen Reifen verwenden. Mit einem Gewicht von rund 0,75 Kilogramm ohne Akku benötigt das Gerät außerdem nur wenig Platz.
Der Einhell erreicht einen maximalen Druck von 11 bar. Diese Zahl allein sollte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich um einen vergleichsweise kleinen Kompressor handelt. Die Förderleistung beträgt 12 l/min bei 0 bar, 10 l/min bei 4 bar und noch 8 l/min bei 7 bar.
Für uns ist das ein gutes Beispiel dafür, warum der maximale Druck bei einem Wohnmobil-Kompressor nicht das einzige Auswahlkriterium sein sollte. Der Einhell kann zwar einen hohen Druck erzeugen, benötigt aufgrund seiner geringeren Luftleistung bei großen Reifen aber entsprechend länger.
Praktisch sind die digitale Druckanzeige und die automatische Abschaltung. Du kannst den gewünschten Reifendruck einstellen und der Kompressor beendet den Pumpvorgang automatisch, sobald dieser erreicht ist.
Für wen eignet sich der Einhell CE-CC 18 Li?
Wir sehen ihn vor allem bei Campervans, kleineren Reisefahrzeugen und für Fahrer, die gelegentlich etwas Luft nachfüllen möchten. Besonders interessant ist er, wenn Du bereits andere Power X-Change Geräte besitzt und die passenden Akkus ohnehin mitführst.
Bei einem großen oder schweren Wohnmobil würden wir dagegen zu einem leistungsfähigeren Kompressor mit höherer Förderleistung greifen.
Gut zu wissen: Der Einhell CE-CC 18 Li wird auch als Solo-Gerät ohne Akku und Ladegerät angeboten. Wenn Du noch keine Power X-Change Akkus besitzt, solltest Du diese zusätzlichen Kosten beim Preisvergleich berücksichtigen.
OSRAM TYREinflate 830: mehr Luftleistung für klassische Wohnmobile
Eine Leistungsklasse darüber liegt für uns der OSRAM TYREinflate 830. OSRAM sieht das Gerät ausdrücklich auch für größere Fahrzeuge wie Wohnmobile, Wohnwagen, Geländewagen, Kleinbusse und Transporter vor.
Im Vergleich zum kleinen Einhell fällt vor allem die deutlich höhere Luftleistung auf. OSRAM gibt eine Förderleistung von 40 bis 43 l/min an. Gerade bei größeren Reifen ist das für uns wesentlich interessanter als ein möglichst hoher theoretischer Maximaldruck.
Der TYREinflate 830 erreicht maximal 5,5 bar beziehungsweise 80 PSI. Genau hier zeigt sich allerdings auch, warum Du vor dem Kauf die Anforderungen Deines eigenen Fahrzeugs prüfen solltest. Benötigen Deine Reifen einen Druck oberhalb dieses Bereichs, kommt der OSRAM für Dein Wohnmobil nicht infrage.
Passt der Druckbereich, bietet der Kompressor einige komfortable Funktionen. Über das digitale Display lässt sich der gewünschte Reifendruck einstellen. Sobald dieser erreicht ist, schaltet das Gerät automatisch ab. Zusätzlich lässt sich bei zu hohem Reifendruck wieder Luft ablassen.
Für den Einsatz am Wohnmobil ist außerdem die Reichweite interessant. Das Stromkabel ist 4 Meter lang, hinzu kommt der Druckluftschlauch. Trotzdem würden wir vor dem Kauf prüfen, ob sich damit bei Deinem Fahrzeug tatsächlich alle Reifen bequem erreichen lassen.
Für wen eignet sich der OSRAM TYREinflate 830?
Für uns ist der OSRAM vor allem für klassische Wohnmobile interessant, bei denen der benötigte Reifendruck innerhalb seiner technischen Grenzen liegt. Gegenüber einem kleinen Akku-Kompressor bietet er wesentlich mehr Luftleistung, bleibt dabei aber komfortabel zu bedienen und benötigt keinen festen Einbau.
Damit besetzt er ziemlich genau die Mitte zwischen einem kleinen Kompressor zum gelegentlichen Nachfüllen und einem deutlich leistungsfähigeren Gerät für sehr große Reifen.
Wichtig: Die maximal 5,5 bar solltest Du unbedingt mit dem für Deine Fahrzeug- und Reifenkombination erforderlichen Reifendruck abgleichen.
T-MAX 160: hohe Luftleistung für große Wohnmobil- und 4×4-Reifen
Wenn große Reifen mit entsprechend viel Luft befüllt werden sollen, verschieben sich die Anforderungen an einen Kompressor deutlich. Genau hier kommt der T-MAX 160 ins Spiel.
Anders als beim Einhell oder OSRAM steht bei diesem Gerät weniger der Bedienkomfort als vielmehr die Luftleistung im Vordergrund. Der T-MAX wird direkt an die 12-Volt-Fahrzeugbatterie angeschlossen und erreicht je nach Ausführung eine nominelle Förderleistung von bis zu 160 l/min.
Damit spielt er auf dem Papier in einer völlig anderen Leistungsklasse als die beiden kompakteren Geräte.
Gerade für große Wohnmobil-, Geländewagen- oder 4×4-Reifen ist eine hohe Förderleistung interessant. Das gilt besonders dann, wenn nicht nur gelegentlich wenige Zehntel bar ergänzt werden sollen, sondern größere Druckunterschiede ausgeglichen oder mehrere Reifen hintereinander befüllt werden müssen.
Der direkte Anschluss an die Fahrzeugbatterie ist dabei kein Nachteil, sondern eine Folge des höheren Leistungsbedarfs. Ein solcher Kompressor lässt sich nicht sinnvoll über jede normale 12-Volt-Steckdose betreiben.
Auf Komfortfunktionen wie eine digitale Druckvorwahl mit automatischer Abschaltung musst Du beim T-MAX dagegen verzichten. Hier steht klar die Leistung im Vordergrund.
Für wen eignet sich der T-MAX 160?
Wir würden einen Kompressor dieser Klasse vor allem für große Wohnmobile, 4×4-Camper und Fahrzeuge mit großvolumigen Reifen in Betracht ziehen. Auch wenn Du beispielsweise im Gelände bewusst mit reduziertem Reifendruck fährst und anschließend wieder auf Straßendruck aufpumpen möchtest, wird eine hohe Luftleistung wesentlich interessanter.
Für einen kleinen Camper, bei dem lediglich gelegentlich 0,2 oder 0,3 bar nachgefüllt werden sollen, wäre ein Gerät dieser Leistungsklasse dagegen unnötig groß.
Wichtig: Beim T-MAX 160 unterscheiden sich Ausstattung und Lieferumfang je nach angebotener Version beziehungsweise Set. Prüfe deshalb beim Kauf insbesondere Druckluftschlauch, Anschlusskabel, Manometer und mitgeliefertes Zubehör.
Welcher der drei Kompressoren passt zu Deinem Wohnmobil?
Die drei Geräte zeigen gut, wie unterschiedlich ein Kompressor fürs Wohnmobil ausgelegt sein kann. Deshalb würden wir nicht pauschal eines der Modelle für jedes Fahrzeug empfehlen.
Der Einhell CE-CC 18 Li punktet vor allem mit seinem kleinen Packmaß und dem kabellosen Betrieb. Für kleinere Camper und zum gelegentlichen Nachfüllen ist das praktisch, für große Wohnmobilreifen ist seine Förderleistung allerdings vergleichsweise gering.
Der OSRAM TYREinflate 830 bietet deutlich mehr Luftleistung und einige komfortable Funktionen. Sein maximaler Druck von 5,5 bar setzt allerdings eine klare Grenze. Vor dem Kauf solltest Du deshalb unbedingt prüfen, welchen Reifendruck Dein Wohnmobil tatsächlich benötigt.
Der T-MAX 160 verfolgt einen anderen Ansatz. Hier stehen hohe Luftleistung und die Versorgung direkt über die Fahrzeugbatterie im Vordergrund. Damit wird er insbesondere für große Reifen und höhere Anforderungen interessant.
Für uns zeigt dieser Vergleich vor allem eines: Der höchste Maximaldruck macht noch nicht den besten Kompressor fürs Wohnmobil aus. Reifengröße, benötigter Druck, Förderleistung, Stromversorgung und die Häufigkeit der Nutzung müssen zusammenpassen.
Wir selbst sind noch einen Schritt weiter gegangen und haben in unserem Iveco Daily einen leistungsfähigen Kompressor fest verbaut. Wenn Du wissen möchtest, warum wir uns dafür entschieden haben und wie der Einbau umgesetzt wurde, findest Du alle Details in unserem Beitrag über die [Nachrüstung unseres ARB CKMA12 Kompressors].
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Immer wieder hatten wir Probleme, den Luftdruck unserer Reifen an der Tankstelle mit den dort zur Verfügung gestellten Geräten zu...
Mobiler oder fest eingebauter Kompressor?
Welche Lösung besser ist, hängt vor allem davon ab, wie häufig Du den Kompressor benötigst.
Ein mobiles Gerät hat den großen Vorteil, dass keine Installation erforderlich ist. Du kannst es außerdem in unterschiedlichen Fahrzeugen verwenden und bei einem Fahrzeugwechsel einfach mitnehmen.
Ein fest eingebauter Kompressor ist dagegen sofort einsatzbereit. Schlauch anschließen, Kompressor einschalten und loslegen.
Für uns hat sich der Festeinbau bewährt. Wer lediglich gelegentlich den Reifendruck korrigieren möchte, benötigt diesen Aufwand aber nicht unbedingt.
Was sollte ein guter Kompressor fürs Wohnmobil können?
Vor dem Kauf würden wir vor allem folgende Punkte prüfen:
Ausreichender Arbeitsdruck:
Der benötigte Reifendruck muss mit Reserve erreicht werden können.
Passende Förderleistung:
Große Reifen benötigen entsprechend viel Luft.
Geeignete Einschaltdauer:
Der Kompressor sollte nicht bereits nach einem Reifen eine längere Abkühlpause benötigen.
Passende Stromversorgung:
12-Volt-Steckdose, Batterieanschluss oder Akku müssen zum eigenen Fahrzeug und Einsatzzweck passen.
Ausreichende Reichweite:
Kabel und Schlauch sollten jeden Reifen problemlos erreichen.
Gut bedienbarer Ventilanschluss:
Gerade bei häufigem Einsatz ist ein vernünftiger Anschluss wichtiger, als es zunächst erscheint.
Zuverlässige Druckkontrolle:
Ein gut ablesbares Manometer beziehungsweise ein separates Druckmessgerät gehört für uns dazu.
Unser Fazit: Kompressor fürs Wohnmobil
Für uns gehört ein leistungsfähiger Kompressor zur sinnvollen Fahrzeugausstattung. Gerade auf langen Reisen möchten wir beim Reifendruck nicht von der nächsten Tankstelle abhängig sein.
Welches Gerät sinnvoll ist, hängt allerdings stark vom Fahrzeug ab. Ein kompakter Kompressor kann für einen Campervan vollkommen ausreichen, während große Wohnmobilreifen deutlich höhere Anforderungen an Förderleistung und Laufzeit stellen.
Wir selbst haben uns deshalb für einen fest eingebauten ARB-Kompressor entschieden. Wenn Du den Aufwand eines Festeinbaus nicht betreiben möchtest, kann ein leistungsfähiger mobiler Kompressor die deutlich einfachere Lösung sein.
Entscheidend ist für uns weniger die größte Zahl auf der Verpackung als die Frage, ob der Kompressor zu den Reifen und zum tatsächlichen Einsatzzweck passt.
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Mit der Zeit sammelt sich im Wohnmobil einiges an Ausrüstung an. Vieles davon gehört für uns inzwischen ganz selbstverständlich zum...
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